aktualisiert: 13.10.2016 22:18
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DAX geht deutlich schwächer aus dem Handel -- Dow schließt leichter -- Neue Sorgen um Chinas Wirtschaft -- Analysten: E.ON- und Uniper-Aktie mit Luft nach oben -- Wells Fargo, ProSiebenSat.1 im Fokus

EU-Rechnungsprüfer finden Unregelmäßigkeiten in Milliardenhöhe. Schottische Regierungschefin kündigt Gesetz für Unabhängigkeitsreferendum an. Thailands König Bhumibol tot - Währung Baht unter Druck. China überholt USA erneut als weltgrößter Rohöl-Importeur. London erwartet wohl milliardenhohe Brexit-Rechnung von EU. Schwedens Regierung will Kredite mit Zinsen bis zu 23.700 Prozent verbieten.

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Der deutsche Aktienmarkt musste am Donnerstag kräftige Abschläge verzeichnen.

Der Leitindex DAX gab bereits zum Handelsstart nach und ging am Ende mit einem Verlust von 1,04 Prozent bei 10.414,07 Punkten in den Feierabend. Auch der TecDAX startete im Minus und schloss schließlich 0,6 Prozent leichter bei 1.770 Zählern.

Die am Donnerstag vorgelegten chinesischen Außenhandelszahlen waren überraschend schwach ausgefallen und haben unter Beobachtern neue Sorgen über den Zustand der zweitgrößten Volkswirtschaft entfacht. Die Exporte sind im September des Jahres deutlich eingebrochen. Ein Rücklauf war ebenfalls bei den Importen zu beobachten.

"Die DAX-Unternehmen sind vergleichsweise stark abhängig von der chinesischen Konjunktur", so ein Analyst. Die Sorgen um China belasteten vor allem die Autobauer, für die das Land ein sehr wichtiger Markt ist.

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Die europäischen Börsen wiesen am Donnerstag rote Vorzeichen aus.

Der EuroSTOXX 50 gab schon zum Handelsbeginn ab und beendete den Tag mit einem Abschlag von 1,1 Prozent bei 2.975 Zählern.

Weil die in US-Dollar gerechneten Ausfuhren Chinas im September eingebrochen waren, sorgten sich Börsianer zunehmend um die weltwirtschaftliche Entwicklung. Die überraschend schwachen Außenhandelsdaten hatten bereits an den asiatischen Aktienmärkten für Abschläge gesorgt. Die Besorgnis schwappte angesichts der engen Handelsbeziehungen nach Europa über.

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Die Wall Street zeigte sich am Donnerstag mit roten Vorzeichen.

Der Dow Jones startete mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 18.014 Zählern und schaffte es nicht aus der Verlustzone. Zur Schlussglocke notierte er 0,25 Prozent schwächer bei 18.098,94 Punkten. Auch für den Nasdaq Composite gab es im Donnerstagshandel nur eine Richtung: nach unten.

Die immer wahrscheinlichere Straffung der US-Geldpolitik und miserable Außenhandelsdaten Chinas vertrieben Anlegern im frühen Handel den letzten Rest an Kaufbereitschaft. Der Dow Jones fiel zeitweise sogar unter die 18.000er Marke. Am Nachmittag verdauten die Anleger die schlechten Vorgaben aus Europa und Asien und die Verluste konnten eingedämmt werden.

Zwischenzeitlich fielen auch die Ölpreise tief ins Minus, stiegen doch die DoE-Ölreserven überraschend an. Jedoch auch dieser Kursverfall konnte gestoppt werden und die Preise für WTI und Brent zogen im späten Handel sogar noch deutlich an.

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Die asiatischen Börsen mussen am Donnerstag mehrheitlich Verluste hinnehmen.

In Shanghai notierte der Shanghai Composite 0,09 Prozent fester bei 3.061,35 Punkten.

Der Tokioter Nikkei-Index musste 0,39 Prozent auf 16.774,24 Zähler abgeben.

In Hongkong verlor der Hang Seng 1,61 Prozent auf 23.031,30 Punkte.

Belastend wirkten vor allem die schlechten Exportdaten aus China. In Japan drückte der gestiegene Yen auf die Kurse. Ebenfalls wirkte die AUssicht auf eine Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank Fed negativ auf die asiatischen Aktienmärkte.

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