DAX verliert im Donnerstagshandel rund 1 Prozent -- Starinvestor Buffett kauft Heinz Ketchup -- US-Börsen kaum verändert -- Eurozone rutscht tiefer in Rezession -- Puma, BNP im Fokus
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Der DAX war mit einem Abschlag von 0,18 Prozent bei 7697,89 Punkten in den Donnerstagshandel gestartet und nach schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone - diese ist tiefer in die Rezession gerutscht - tiefer in die Verlustzone gefallen. Zum Handelsschluss betrug das Minus beim deutschen Leitindex 1,05 Prozent bei 7.631 Punkten (Late-DAX-Schluss: 7.640,44 Punkte). Der TecDAX gab nach Start auf Vortagesniveau ebenfalls nach und schloss bei 896 Punkten mit einem Minus von 0,6 Prozent.
Der Eurostoxx 50 war am Donnerstag mit einem Verlust von 0,2 Prozent bei 2650 Zählern in den Handel eingestiegen und gab bis zur Schlussglocke um 0,6 Prozent auf 2.641 Zähler nach. Enttäuschend ausgefallene BIP-Zahlen aus Deutschland und Frankreich belasteten den Markt. Zudem machten sich Anleger Sorgen um den Zustand der Wirtschaft der Eurozone.
Die US-Börsen gingen etwas angeschlagen in den Donnerstagshandel. Der Dow Jones erlitt mit 13.973,54 Zählern ein leichtes Tagesminus in Höhe von 0,07 Prozent. Der Nasdaq Composite kletterte um 0,06 Prozent auf 3.198,66 Punkte. Die verschärfte Rezession im Euroraum belastet auch die US-Börsen. Demgegenüber stehen jedoch auch positive Konjunkturdaten. So wurden in den USA in der Vorwoche deutlich weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verzeichnet als erwartet.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 zeigte sich am Donnerstag fest. Die japanische Zentralbank hatte zuvor eine Lockerungspause beschlossen und den Leitzins unverändert belassen. Auch beim Wertpapierankaufprogramm wird es zunächst keine Änderungen geben. Der Leitindex legte daraufhin ein halbes Prozent auf 11.307,28 Punkte zu. In Hongkong wird noch die ganze Woche das chinesische Neujahrsfest begangen. Der Hang Seng steht somit weiterhin unbewegt bei 23.215 Zählern.
NEWSTICKER
21:55 Uhr: Euro im US-Handel etwas höherDer Euro (Dollarkurs) hat am Donnerstag im US-Handel etwas höher notiert als im europäischen Nachmitttagsgeschäft. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,3355 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3327 (Mittwoch: 1,3480) Dollar festgesetzt. Zur Meldung
21:35 Uhr: Updates zu Aixtron, Eon, Gerresheimer, Infineon und ProSiebenSat.1Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele. Zur Meldung
21:30 Uhr: Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegenDie Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 897.915 (Mittwoch: 867.186) Kontrakte gehandelt. Zur Meldung
20:55 Uhr: Fitch erhöht Island-Rating um eine StufeDie Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Islands um eine Stufe erhöht. Die Bonitätsnote für Staatsanleihen in ausländischer Währung wurde auf BBB von BBB- angehoben. Zur Meldung
20:50 Uhr: KTG Agrar stockt Anleihe 2011/2017 um 80 Mio. Euro auf"Nach unserer Einschätzung wird durch die unsichere Euro-Entwicklung die Planungs- und Finanzierungssicherheit des deutschen Mittelstands erheblich beeinflusst. Wir wirken dem entgegen, indem wir durch unsere Anleihe nachhaltige Sicherheit für die Wachstumsfinanzierung und Liquidität der KTG Agrar AG schaffen", sagt Siegfried Hofreiter, CEO der KTG Agar AG. Zur Meldung
20:45 Uhr: Verdi greift zur Flughafen-Streik-Stafette - Branche entsetztFlugreisende müssen sich auch an diesem Freitag auf Streiks gefasst machen. Zehntausende gerieten am Donnerstag in die Mühlen des Arbeitskampfs an den Airports. Zur Meldung
19:50 Uhr: Flugverbot für 'Dreamliner' stürzen LOT tiefer in KriseOhne Massenentlassungen und tiefgreifende Umstrukturierung wird die polnische Fluggesellschaft LOT nach Ansicht des polnischen Regierungschefs Donald Tusk nicht aus der Krise kommen. Zur Meldung
19:45 Uhr: Toyota zahlt weitere 29 Millionen Dollar wegen klemmender GaspedaleDer japanische Autobauer muss sich abermals für seine klemmenden Gaspedalen verantworten, die vor Jahren zum Rückruf von Millionen Wagen weltweit geführt hatten. Der Hersteller zahlt in einem Vergleich mit den Generalstaatsanwälten von 30 US-Bundesstaaten 29 Millionen Dollar (21,7 Mio Euro). Zur Meldung
19:40 Uhr: Portugal verkauft Anteil an EDPZur Sanierung der maroden Staatsfinanzen hat Portugal weiteres Tafelsilber verkauft. Das Euro-Krisenland trennte sich am Donnerstag von einem Anteil von 4,1 Prozent an Portugals Stromriesen EDP. Zur Meldung
17:20 Uhr: EZB sieht Risiken wegen Euro-StärkeDie Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Einschätzung bekräftigt, dass die jüngste Aufwertung des Euro ein Risiko für die Entwicklung der Binnenpreise darstelle. Zwar seien die Inflationsgefahren unter dem Strich nach wie vor weitgehend ausgewogen, heißt es im Monatsbericht der Notenbank vom Donnerstag. Zur Meldung
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