DAX schließt im Minus -- Zahlen von SAP enttäuschen -- Dow Jones dreht in die Gewinnzone -- Allianz, Commerzbank, Fraport im Fokus
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Der DAX startete am Dienstag schwächer in den Handel und beendete den Tag mit einem Minus von 0,69 Prozent bei 7.675,91 Punkten (Late-DAX-Schluss: 7.685,66 Punkte). Der TecDAX schloss mit einem Verlust von 1,2 Prozent bei 859 Zählern. Die Anleger halten sich offenbar zurück, bis klarer wird, in welche Richtung sich die US-Berichtssaison entwickelt.
Der Eurostoxx 50 beendete den Handel mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 2.702,5 Punkten. Bernanke-Aussagen zur US-Schuldenobergrenze von gestern Abend sorgten für Zurückhaltung am Markt.
Aus den USA kommen am Dienstag gemischte Konjunkturdaten. Während sich der Empire-State-Index für Januar unerwartet eingetrübt hat, sind die Umsätze im US-Einzelhandel im Dezember deutlich stärker gestiegen als prognostiziert. Daneben sorgen sich US-Anleger weiter um das Gezanke zur Anhebung der US-Staatsschuldengrenze. Die Ratingagentur Fitch hat die USA aufgrund des Streits erneut vor dem Verlust der Topbonität gewarnt. Der Dow Jones drehte nach schwachem Start ins Plus und legte um 0,2 Prozent auf 13.534,43 Punkte zu. Beim Nasdaq Composite ging es etwas bergab - er verlor 0,22 Prozent auf 3.110,78 Zähler.
Im asiatischen Handel war am Dienstag keine einheitliche Richtung erkennbar. In Japan stieg der Leitindex Nikkei 225 nach dem gestrigen Feiertag um 0,72 Prozent auf 10.879 Punkte und schloss somit auf einem neuen 3-Jahreshoch. Der Aktienmarkt in Hongkong zeigte sich jedoch schwächer und lies den Hang Seng bis zum Handelsschluss um 0,14 Prozent auf 23.382 Punkte nachgeben. Deutlich unter Druck standen die asiatischen Apple-Zulieferer, nachdem am Montag berichtet wurde, dass Apple seine Bestellmenge reduziert.
NEWSTICKER
21:40 Uhr: Updates zu BMW, Deutsche Bank, Dell, Eon und InfineonDie Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele. Zur Meldung
21:35 Uhr: Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegenDie Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.074.003 (Montag: 815.710) Kontrakte gehandelt. Zur Meldung
21:30 Uhr: Euro knapp über 1,33 US-Dollar, Goldpreis erneut klar im PlusDer Euro zeigte sich am Dienstag unter Druck. Die Gemeinschaftswährung fiel im Handelsverlauf bis knapp auf die Marke von 1,33 US-Dollar. Im Fokus standen US-Konjunkturdaten und vor allem der ungelöste Streit um den US-Haushalt. Zur Meldung
19:50 Uhr: Facebook stellt bessere Suchfunktion vorDas Online-Netzwerk Facebook will es einfacher machen, die Masse an Informationen seiner Nutzer zu durchstöbern. Zur Meldung
19:45 Uhr: Deutsche Wohnen erhöht Kapital um 14,6 Millionen EuroDer Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will sich mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld beschaffen. Zur Meldung
19:40 Uhr: Portugals Notenbank erwartet noch stärkeren WirtschaftseinbruchIm Euro-Krisenland Portugal wird die Wirtschaft in diesem Jahr nach der neuesten Prognose der Lissabonner Zentralbank stärker schrumpfen als bisher erwartet. Zur Meldung
19:35 Uhr: Grammer - Automobil-Geschäft in Nordamerika soll ausgebaut werdenDer Automobilzulieferer Grammer AG will sein Automobil-Geschäft in Nordamerika ausbauen. Die Automobilsparte des im SDAX notierten Konzerns will Unternehmensangaben vom Dienstag zufolge ihren Wachstumskurs im nordamerikanischen Markt fortsetzen. Zur Meldung
18:02 Uhr: Lufthansa-Aktie nach massiven Verkäufen unter DruckDie Aktien der Lufthansa haben am Dienstag wegen einer am Markt kolportierten Aktienplatzierung zu den größten Verlierern im DAX gehört. Die Titel der Fluggesellschaft schlossen 2,26 Prozent schwächer. Den Börsianern zufolge verkauft die UBS im Auftrag der Bayerischen Landesbank 8,8 Millionen Papiere. Zur Meldung
18:00 Uhr: Fiat will ohne Werksschließungen durch die Euro-Absatzkrise kommenFiat-Chef Sergio Marchionne will den italienischen Autohersteller ohne weitere Werksschließung durch die europäische Absatzkrise steuern. Wenn die überschüssige Kapazität in Europa für die Produktion anderer Marken des Fiat-Chrysler-Konzerns genutzt werde, müsse keine Fabrik dicht gemacht werden, sagte Marchionne Zur Meldung
17:55 Uhr: Tarifgespräche bei E.ON gescheitertNach 13 Jahren droht dem Energieriesen E.ON erstmalig wieder ein Streik. Denn mit dem Angebot des Konzerns zur Lohnerhöhung haben sich die 30.000 Beschäftigten im Tarifstreit auch in dritter Runde nicht zufriedengeben wollen. Zur Meldung
Bildquellen: gosphotodesign / Shutterstock.com, AIRBUS S.A.S., Flughafen Wien


