DAX schließt fast unverändert zum Freitagsschluss -- Citigroup überrascht positiv -- Dow Jones und Nasdaq fallen zurück -- Facebook, Deutsche Bank, Commerzbank im Fokus
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Der DAX ging kaum verändert in den Tag und schloss nach impulslosem Handel mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 6.565,72 Punkten (Late-DAX-Schluss: 6.559,91 Punkte). Der TecDAX begann den Handel ohne große Bewegungen und beendete den Tag 0,5 Prozent fester bei 755 Zählern. Dass das Bundesverfassungsgericht erst am 12. September über die Klagen zu ESM und Fiskalpakt entscheiden will und damit nun eine zweimonatige Hängepartie beginnt, schien die Aktienmärkte ebenso wenig zu beeinflussen, wie die schwachen US-Einzelhandelsumsätze.
Der Euro Stoxx 50 ging mit einem leichten Verlust in die neue Woche und beendete den Handel 0,3 Prozent leichter bei 2.252 Punkten. Besonders unter Druck geriet am Montag der spanische Ibex-35-Index, der fast 2,0 Prozent einbüßte und auf 6.532 Punkte sank. Vor allem spanische Finanzkonzerne zeigten sich belastet von der Kehrtwende der EZB, wonach in Zukunft auch vorrangiger Anleihen für die Verluste angeschlagener Banken gerade stehen müssen.
Sorgen um den Zustand der Weltkonjunktur, der Skandal um die Manipulation des Interbankenzinssatze Libor und überraschend schwache US-Einzelhandelsumsätze im Juni trüben zum Wochenauftakt die Stimmung der US-Anleger. Der Dow Jones schloss 0,39 Prozent tiefer auf 12.727,21 Zählern. Der Nasdaq Composite verlor 0,4 Prozent auf 2.896,94 Punkte.
In Japan wurde am Montag aufgrund eines Feiertags nicht gehandelt. Der japanische Leitindex Nikkei verharrte somit auf seinem Freitagsstand von 8.724 Punkten. In Hongkong waren die Börsen hingegen geöffnet und der Hang Seng konnte leicht um 0,15 Prozent auf 19.121 Punkte zulegen. Sorgen um das chinesische Wirtschaftswachstum belasteten die Stimmung weiterhin.
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