DAX schließt auf Tagestief klar unter 7.000 -- US-Börsen erzielen Gewinne -- Henkel bricht wegen fehlendem Margenziel ein -- Japan entgeht Zahlungsunfähigkeit -- Dell im Fokus
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Der DAX rutschte vor dem Wochenende um 1,32 Prozent ab und schloss bei einem Stand von 6.951 Punkten (Late-DAX-Schluss: 6.989,68 Punkte). Sorgen um die Eurozone, die durch die schwache Leistungsbilanz weiter angefacht wurden, die Eurokrise sowie die Fiskalprobleme in den USA blieben weiterhin Bremsklötze für den Aktienhandel. Der TecDAX schloss am Freitag mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 791 Zählern.
Der Euro Stoxx 50 musste am Freitag kräftige Verluste von 1,3 Prozent hinnehmen und beendete den Handel bei 2.431 Zählern. Die Probleme um die drohende US-Fiskalklippe, zuletzt schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie aus den USA und die ungelöste Schuldenmisere in Griechenland belasteten die Gemüter der Aktionäre.
Der Dow Jones drehte nach anfänglichen Verlusten ins Plus und schloss 0,37 Prozent höher auf 12.588,31 Punkten. Auch der Nasdaq Composite zog an und kletterte um 0,57 Prozent auf 2.853,13 Zähler. Ein Spitzengespräch zwischen Barack Obama und John Boehner, dem republikanischen Präsidenten des Repräsentantenhauses, verlief relativ positiv und hat den Marktakteuren wieder etwas Hoffnung gegeben. Sorgen um ein Scheitern sowie um die amerikanische Konjunktur nach dem Wirbelsturm Sandy haben den Freitagshandel zuvor belastet.
Das angekündigte Konjunkturpaket der Japaner wirkte sich auch am Freitag weiter poitiv auf den Nikkei 225 aus. Zudem konnte die Regierung durch Neuwahlen in letzter Sekunde ein Neuwahl abwenden. Der japanische Leitindex kletterte um kräftige 2,20 Prozent auf 9.024 Punkte. In Hongkong verbuchte der Hang Seng vor dem Wochenende ein kleines Plus von 0,24 Prozent bei einem Schlusskurs von 21.159 Punkten.
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