DAX schließt im Minus -- Wall Street kaum verändert -- Nestlé-Aktie auf Allzeithoch -- Morgan Stanley mit dicken Gewinnen -- GE, Commerzbank, Intel, ThyssenKrupp, American Express im Fokus
MARKTENTWICKLUNG
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Der DAX ging am Freitag mit einem kleinen Plus in den Handel, schloss jedoch mit einem Verlust von 0,43 Prozent bei 7.702,23 Punkten. Der TecDAX beendete den Handel nahezu unverändert zum Vortagesschluss bei 872 Zählern. Trotz guter Vorgaben aus Asien, wo das chinesische BIP überraschend gut ausgefallen war, kamen die deutschen Indizes nicht voran.
Der Eurostoxx 50 ging am Freitag mit Gewinn in den Handel drehte am Nachmittag aber in die Verlustzone ab und schloss mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 2.708,5 Punkten. Gute Vorgaben aus Asien verpufften an den europäischen Börsen. Die Aktie von Nestlé glänzte unterdessen mit einem neuen Allzeithoch. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones Stoxx 50 präsentierte sich mit einem Abschlag von 0,19 Prozent auf 2.633,96 Zähler. Dagegen konnte der britischen Leitindex FTSE 100 um 0,36 Prozent auf 6.154,41 Punkte zulegen. Der französische CAC 40 schloss mit einem leichten Minus von 0,07 Prozent auf 3.741,58 Zähler.
Die US-Börsen präsentierten sich am Freitag trotz erfreulicher Wachstumsdaten aus China sowie positiver Quartalszahlen von General Electric (GE) und Morgan Stanley kaum verändert. Der Dow Jones gewann 0,39 Prozent auf 13.649,70 Zähler. Der Nasdaq Composite schloss mit einem kleinen Minus von 0,04 Prozent bei 3.134,71 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,34 Prozent auf 1.485,98 Punkte verzeichnete.
Gute Nachrichten von der chinesichen Konjunktur ließen die asiatischen Börsen zum Wochenausklang noch einmal ansteigen. Das chinesische BIP ist im vierten Quartal überraschend stärker gewachsen und entfachte damit neue Hoffnung für die chinesiche Wirtschaft. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sprang bis zum Handelsschluss um 2,86 Prozent auf 10.913 Zähler nach oben. Hierbei half auch ein Bericht, wonach die japanische Zentralbank die Geldpolitik weiter lockern will. Der Hang Seng in Hongkong schloss daneben mit einem deutlichen Plus von 1,12 Prozent bei 23.602 Zählern.
NEWSTICKER
22:44 Uhr: Thyssen-Aktionäre entlasten Vorstand und Aufsichtsrat relativ knappDie Aktionäre des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp haben die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats ihres Unternehmens mit vergleichsweise geringen Mehrheiten entlastet. Mehrere Aktionärsvertreter hatten zuvor dazu aufgerufen, dem Aufsichtsrat und früheren Vorstandsmitgliedern die Entlastung zu verweigern. Zur Meldung
22:00 Uhr: H&R mit rückläufigem Ergebnis im vierten Quartal 2012Die H&R AG hat am Freitag ihre vorläufigen Ergebnisse für das Schlussquartal 2012 veröffentlicht. Demnach hat H&R ein schwächeres operatives Konzernergebnis (EBITDA) als noch im Vorjahr erzielt. Der Umsatz blieb laut Unternehmensangaben auf einem vergleichsweise stabilen Niveau. Zur Meldung
20:33 Uhr: Republikaner wollen US-Schuldengrenze für kurze Zeit erhöhenDie Republikaner im US-Abgeordnetenhaus wollen in der kommenden Woche per Gesetz die Schuldengrenze des Landes kurzfristig erhöhen. "Bevor es aber eine langfristige Anhebung des Schuldenlimits gibt, sollten im Haushalt Ausgabenkürzungen verabschiedet werden", sagte der Republikanervorsitzende im Abgeordnetenhaus, John Boehner, am Freitag in Williamsburg, Virginia. Laut übereinstimmenden Medienberichten wollen die Republikaner das höhere Schuldenlimit auf drei Monate begrenzen. Zur Meldung
20:04 Uhr: Rockwell Collins nach Gewinn- und Prognoseanstieg im FokusDer US-Mischkonzern Rockwell Collins Inc. gab am Freitag seine Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal bekannt. Dabei konnte das Unternehmen sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz die Markterwartungen übertreffen. Zur Meldung
19:44 Uhr: IWF hält Rückkehr Portugals an Kapitalmärke für möglichDer Internationale Währungsfonds (IWF) hält eine Rückkehr Portugals in diesem Jahr an die Kapitalmärkte für möglich, sieht aber weiter Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Portugal profitiere von den ruhigeren Zeiten an den Märkten für Staatsanleihen, doch die Gefahr einer schärferen Rezession im Jahr 2013 sei hoch, erklärte der IWF in einem Report. Zur Meldung
17:45 Uhr: Griechenland braucht nach Ansicht des IWF weitere MilliardenGriechenland braucht nach Ansicht des Internationale Währungsfonds (IWF) zusätzliche Hilfen seiner europäischen Partner, um sein Schuldenproblem bis 2016 unter Kontrolle zu bekommen. Nach ersten Vorhersagen des IWF gebe es 2015/2016 eine Lücke von bis zu 9,5 Milliarden Euro, sagte der Leiter der IWF-Mission in Griechenland, Poul Thomsen. Zur Meldung
17:38 Uhr: Zwischenfall bei Ryanair-FlugAuf einem Flug des Billigfliegers Ryanair von Bremen nach Litauen sind Dämpfe ins Cockpit eingedrungen. Die Piloten klagten über starke Kopfschmerzen, konnten den Flug aber fortsetzen. Die Bundesstelle für Fluguntersuchung (BFU) prüft den Zwischenfall vom vergangenen Oktober zurzeit. Zur Meldung
17:10 Uhr: Schwache Zahlen drücken Intel-Aktie ins MinusDie Intel-Aktien sind am Freitag von den Anlegern für die Bilanz des vierten Quartals abgestraft worden. Rund anderthalb Stunden nach Handelsbeginn verloren die Halbleitertitel als schwächster Wert im Dow Jones 6,35 Prozent auf 21,24 Dollar. Zur Meldung
16:10 Uhr: US-Konsumklima trübt überraschend einIn den USA hat sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Januar überraschend eingetrübt. Der Index sei von 72,9 Punkten im Vormonat auf 71,3 Punkte gefallen, teilte die Universität nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 75,0 Zähler gerechnet. Zur Meldung
15:54 Uhr: Verdi droht E.ON mit StreikIm Tarifkonflikt beim größten deutschen Energiekonzern E.ON droht Verdi mit einem unbefristeten Streik bis hin zu den Kraftwerken. Mit Vorwarnungen an E.ON solle aber sichergestellt werden, dass der Konzern Strom zukaufen könne und dass es nicht zum "Blackout" kommt. Zur Meldung
Bildquellen: ThyssenKrupp AG, iStock/JacobH, iStock/JacobH, ThyssenKrupp AG, ThyssenKrupp AG, ThyssenKrupp AG, Britische Regierung


