DAX schließt weit im Plus -- US-Börsen ziehen signifikant an -- Gerücht: Spanien wird in Kürze Hilfe für Banken beantragen -- Facebook, Oracle im Fokus
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Der DAX ging mit einem kleinen Gewinn in den Handel, legte dann am Nachmittag deutlich zu und schloss mit einem Plus von 1,84 Prozent bei 6.363,36 Punkten (Late-DAX-Schluss: 6.366,56 Punkte). Auch der TecDAX eröffnete höher und beendete den Handel mit einem Gewinn von 1,1 Prozent bei 739 Zählern. Die Anleger spekulierten im Vorfeld der Sitzung der Mitglieder der US-Notenbank Fed auf neue geldpolitische Maßnahmen. Die Eurokrise schwelt dagegen weiter: Bei einer Auktion spanischer Staatsanleihen sind die Renditen der Papiere weiter gestiegen, das angestrebte Ziel wurde jedoch erreicht.
Der Euro Stoxx 50 eröffnete etwas fester und konnte mit einem deutlichen Plus von 1,97 Prozent bei 2.198 Punkten aus dem Handel gehen. Die vielen Probleme in Europa wecken bei den Anlegern die Hoffnung auf baldige geldpolitische Lockerungen. Die gestiegenen Renditen für spanische Staatsanleihen machen dem Markt allerdings auch weiterhin zu schaffen. Noch kann das Euro-Land bei Anleiheauktionen aber die angestrebten Einnahmen erreichen.
Auch am Dienstag bleibt die Eurokrise das viel diskutierte Thema an den Börsen. Besonders Spanien steht im Fokus der Aufmerksamkeit. Das Land muss nun selbst für kurzlaufende Anleihen sehr hohe Renditen bezahlen. Allerdings hoffen die Anleger auf ein Signal der US-Notenbank Fed auf eine baldige geldpolitische Lockerung. Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Gewinnzone und schloss um 0,8 Prozent höher auf 12.837 Zählern. Auch der Nasdaq Composite zeigte sich freundlich und kletterte um 1,2 Prozent auf 2.930 Punkte.
In Japan verlor der Leitindex Nikkei 225 0,75 Prozent und schloss bei 8.656 Zähler. Der Hang Seng in Hongkong beendete den Handel mit einem kaum spürbaren Minus von 0,06 Prozent bei 19.417 Zählern. Asiatische Anleger blickten mit Sorgen auf Spanien und erhofften sich vom G-20-Gipfel endlich Entscheidungen zur Lösung der Eurokrise.
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