aktualisiert: 22.12.2012 11:35

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DAX geht schwächer in die Weihnachtspause -- Monti tritt zurück -- Wall Street schließt mit Abschlägen -- GfK-Konsumklima sinkt -- Commerzbank, RIM, Nike im Fokus

Finanzministerium dementiert geheimes Sparpaket für 2013. US-Konsumklima trübt deutlich ein. Facebook testet Ein-Dollar-Nachrichten. S&P senkt Kreditwürdigkeit Zyperns. Oman kauft zwölf Eurofighter Kampfjets. Nokia schließt Patentlizenzvereinbarung mit RIM.

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Der DAX geht nach teils kräftigen Verlusten mit einem moderaten Minus von 0,47 Prozent bei 7.636,23 Punkten in das lange Weihnachtswochenende. Auch der TecDAX schließt 0,4 Prozent schwächer bei 836 Zählern. Die Wahrscheinlichkeit, dass die USA von der Fiskalklippe stürzen, scheint größer zu werden. Am Donnerstagabend wurde von den Republikanern eine selbst angesetzte Abstimmung zu Steuererhöhungen aufgrund interner Streitigkeiten gekippt. Daneben war am Freitag großer Verfallstag an den Terminbörsen, der sogenannte Hexensabbat, der den Handel ebenfalls beeinflusst haben könnte.
Der EURO STOXX 50 schließt am Freitag mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 2.651 Punkten. Die US-Haushaltsgespräche stocken und es scheint immer unwahrscheinlicher, dass es rechtzeitig zu einer Einigung um den US-Haushalt kommt.
Die US-Leitindizes standen den ganzen Freitag unter dem Einfluss der negativen Stimmung infolge der Rückschläge bei den US-Haushaltsverhandlungen. Demnach schlossen die Indizes im negativen Bereich. Der Dow Jones verlor abschließend 0,91 Prozent auf 13.190,84 Zähler. Der Nasdaq Composite notierte zu Handelsende 0,96 Prozent leichter bei 3.021,01 Stellen und der S&P 500 ging mit einem Minus von 0,94 Prozent auf 1.430,15 Punkte aus dem Handel
Die immer näher kommende US-Fiskalklippe drückte bei den Anlegern an Asiens Börsen vor dem Wochenende auf die Stimmung. Der japanische Leitindex Nikkei 225 notierte zur Schlussglocke mit einem Verlust von 0,99 Prozent bei 9.940 Punkten und damit wieder unter der 10.000er-Marke. In Hongkong verbuchte der Hang Seng einen Verlust von 0,68 Prozent und schloss bei 22.506 Zählern.

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Bildquellen: Energie Burgenland Gruppe, iStock/JacobH, iStock/JacobH, iStock/fatido, Energie Burgenland Gruppe
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