DAX schließt im Minus klar unter 7.000 -- US-Börsen im Rückwärtsgang -- Opel schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit -- Deutschland erzielt Milliardenüberschuss -- HP im Fokus
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Der DAX fiel nach einem festen Start am Donnerstagnachmittag deutlich in die Verlustzone und beendete den Handel um 0,97 Prozent schwächer bei 6.950 Punkten (Late-DAX-Schluss: 6.924,54 Punkte). Ein Fed-Mitglied hat mit seiner Aussage, dass er nicht mit einem baldigen QE3 rechne, die Hoffnungen der Märkte enttäuscht. Negative US-Konjunkturdaten belasteten zusätzlich. Der TecDAX schloss mit einem leichten Verlust von 0,3 Prozent bei 785 Zählern.
Der Euro Stoxx 50 verzeichnete am Donnerstag zur Schlussglocke einen Stand von 2.431 Punkten und einen Verlust von 0,9 Prozent. Die US-Notenbank denkt offenbar darüber nach, wieder die Geldschleusen zu öffnen. Hoffnungen auf ein baldiges Handeln der Währungshüter wurden aber von Aussagen eines Fed-Mitglieds geschmälert.
Der Dow Jones verlor am Donnerstag 0,88 Prozent und schloss auf 13.057,46 Zähler. Der Nasdaq Composite zeigte sich ebenfalls schwach und fiel um 0,66 Prozent auf 3.053,40 Punkte zurück. Hoffnungen auf ein baldiges Eingreifen der Fed am Anleihemarkt, die das Protokoll der letzten Notenbanksitzung geschürt hatte, wurden am Nachmittag von einem Fed-Mitglied wieder enttäuscht. Außerdem belasten Konjunkturdaten vom US-Arbeitsmarkt die Kurse.
In Asien zeichnete sich am Donnerstag eine Erholung ab. Nach Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank können Anleger wohl doch auf eine baldige geldpolitische Lockerung hoffen. Der japanische Leitindex Nikkei gewann bis Handelsschluss 0,51 Prozent auf 9.178 Punkte hinzu. In Hongkong legte der Hang Seng um 1,23 Prozent auf 20.132 Punkte zu.
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