Sorgen um Eurokrise belasten DAX schwer -- Dow Jones und Nasdaq in der Verlustzone -- Spanische Wirtschaft schrumpft auch im 3. Quartal -- Hannover Rück, Deutsche Bank im Fokus
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Der DAX fiel schon zur Eröffnung deutlich zurück und büßte am Mittwoch 2,00 Prozent auf 7.276,51 Punkte ein (Late-DAX-Schluss: 7.285,10 Punkte). Auch der TecDAX schloss mit einem Verlust von 1,4 Prozent bei 804 Punkten. Streiks in Griechenland und Spanien sorgten für eine angespannte Stimmung an den Börsen. Außerdem hat ein Fed-Mitglied am Dienstagabend geäußert, dass das von der Fed beschlossene Anleihenkaufprogramm wohl weder das Wirtschaftswachstum noch die Beschäftigung fördern würden.
Der Euro Stoxx 50 musste am Mittwoch kräftige Abschläge hinnehmen und verlor bis zum Handelsende 2,72 Prozent auf 2.498,5 Punkte. Der Markt wurde von Zweifeln an der tatsächlichen Wirkung der Geldpolitik belastet, nachdem sich am Vorabend ein US-Notenbanker skeptisch dazu geäußert hat. Auch Streiks in Madrid und Athen belasteten die Stimmung.
Heftige Proteste in Spanien und Griechenland und schwache Wirtschaftsdaten aus den südeuropäischen Ländern haben die Euroschuldenkrise und ihre Gefahren für die Weltkonjunktur wieder ins Gedächtnis der Anleger zurück geholt. Die US-Börsen zeigten sich davon allerdings kaum beeindruckt. Der Dow Jones ging am Mittwoch mit 13.413,59 Zählern um 0,33 Prozent schwächer aus dem Handel. Der Nasdaq Composite fiel ebenfalls zurück und verlor 0,77 Prozent auf 3.093,70 Punkte.
Der schwelende Inselkonflikt zwischen Japan und China, der sich mittlerweile auch auf Unternehmen auswirkt, sowie Aussagen eines Fed-Mitglieds, dass die beschlossenen Anleihenkäufe das Wachstum in den USA nicht zwingend antreiben würden, belasteten die asiatischen Indizes zur Wochenmitte. Der japanische Leitindex Nikkei brach bis zum Handelsende um 2,03 Prozent auf 8.907 Punkte ein. In Hongkong verlor der Hang Seng 0,83 Prozent und schloss bei 20.528 Punkten.
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