DAX schließt knapp unter 6.400 -- Merrill Lynch senkt Gewinnschätzungen für US-Banken massiv -- Facebook plant wohl HTC-Smartphone -- Commerzbank, Praktiker im Fokus
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Die Hoffnung auf ein Investitionsprogramm in China überlagerte am Dienstag die Sorge um das krisengebeutelte Euroland Spanien. Auch Wahlumfragen aus Griechenland gaben Grund zur Hoffnung und ließen den DAX bis zum Handelsschluss um 1,16 Prozent auf 6.397 Punkte steigen. Auch der TecDAX konnte um 1,1 Prozent auf 765 Zähler zulegen.
Die Euroschuldenkrise blieb an den europäischen Finanzmärkten auch nach Pfingsten Thema Nummer eins. Obwohl vor allem das spanische Finanzsystem grund zur Sorge gibt, geht die EU-Kommission davon aus, dass Spanien die Probleme aus eigener Kraft lösen kann. Der EuroStoxx 50 schloss nach einer Berg- und Talfahrt mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 2.161 Punkten.
Nach dem gestrigen Feiertag profitieren die US-Indizes heute von den starken Vorgaben aus Asien und den Spekulationen über konjunkturfördernde Maßnahmen in China. Der Dow Jones bewegt sich nach einer festeren Eröffnung weiter im Plus und auch die Nasdaq Composite notiert in der Gewinnzone.
An den asiatischen Börsen ging es am Dienstag aufwärts. Der Nikkei 225 legte um 0,74 Prozent auf 8.657 Punkte zu. Auch in Hongkong kletterte der Hang Seng um 1,35 Prozent nach oben auf 19.055 Zähler.
NEWSTICKER
18:03 Uhr: Facebook-Aktie fällt auf neuen TiefstandDer Sinkflug der Facebook-Aktie geht unvermindert weiter. Am Dienstag fiel das Papier im New Yorker Handel bis zum Mittag um rund sechs Prozent gegenüber dem Schlusskurs der vergangenen Woche auf noch gut 30 Dollar. Das war ein neuer Tiefstand. Zur Meldung
17:09 Uhr: ACS verkauft Stromleitungen in Brasilien Der Baukonzern ACS trennt sich von einem Stromleitungsnetz in Brasilien. Insgesamt verkauft das Unternehmen, zu dem auch die deutsche HOCHTIEF AG gehört, fast 2.800 Kilometer Leitung. Käufer ist die chinesische State Grid Corp. Der Preis liegt bei 1,86 Milliarden Brasilianische Real inklusive Schulden oder umgerechnet knapp 750 Millionen Euro. Zur Meldung
16:58 Uhr: Post kommt im Streit um Beihilfen glimpflicher davon als befürchtetIm Streit um staatliche Beihilfen mit der EU-Kommission kommt die Deutsche Post deutlich günstiger davon als zunächst erwartet. Wie die Bonner am Dienstag bekannt gaben, hat die Bundesregierung mitgeteilt, dass 298 Millionen Euro inklusive Zinsen zurückgefordert werden. Im Januar stand noch eine viel höhere Summe im Raum. Zur Meldung
16:47 Uhr: Sprint Nextel erhält neue KrediteSprint Nextel, der drittgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA, gab am Dienstag bekannt, dass sie eine neue 1 Milliarde Dollar schwere Kreditfazilität mit der Deutsche Bank und einem Syndikat anderer Banken vereinbart hat. Zur Meldung
16:35 Uhr: Bingo Airways startet Charterflüge mit erstem Airbus A320Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS meldete am Dienstag, dass Bingo Airways, eine neue polnische Charterfluggesellschaft, den Flugbetrieb mit ihrem ersten Airbus A320 aufgenommen hat. Zur Meldung
16:16 Uhr: Tata Motors verdoppelt GewinnDer indische Fahrzeughersteller Tata Motors gab bekannt, dass sich sein Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppelt hat. Dabei profitierte man von einem Steuerertrag bei der britischen Sparte Jaguar Land Rover. Zur Meldung
16:14 Uhr: Konservativenchef Samaras sieht Griechenlands Kurs optimistischDer Chef der griechischen Konservativen, Antonis Samaras, hat sich am Dienstag optimistisch über die Zukunft seines Landes geäußert. Zuvor hatte er sich in Athen mit allen Botschaftern der EU-Staaten getroffen. Zur Meldung
16:04 Uhr: Lukoil weist höheren Gewinn ausDie russische Energiefirma Lukoil kann mit den neuen Quartalszahlen überzeugen. Wie der Ölkonzern mitteilte, habe er im ersten Quartal diesen Jahres seinen Gewinn verbessern können. Der Überschuss habe dabei bei etwa 3,8 Milliarden Dollar gelegen. Zur Meldung
16:01 Uhr: US-Verbrauchervertrauen gibt nachIn den USA ist das vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen im Mai überraschend auf 64,9 Punkte zurückgegangen. Analysten hatten mit einem leichten Anstieg auf 69,8 Punkte gerechnet nach revidiert 68,7 Punkten im Vormonat. Zur Meldung
15:54 Uhr: Deutsche Wohnen verkauft ein Fünftel der Barclays-Wohnungen weiterDer Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will ein Fünftel der von Barclays erworbenen Wohnungen wieder verkaufen. Der Weiterverkauf von 4.339 Wohnungen in mittelgroßen Städten wie Bremen steht vor dem Hintergrund des Fokus auf Großstädte wie Berlin und Frankfurt, sagte Unternehmenschef Michael Zahn. Zur Meldung
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