DAX schließt im Minus -- Wall Street wegen Hurrikan geschlossen, auch am Dienstag -- Linde verdient mehr -- Neuer Schuldenschnitt für Athen - ThyssenKrupp, Audi, VW und Deutsche Börse im Fokus
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Der DAX blieb nach einem schwachen Start in der Verlustzone und schloss mit einem Abschlag von 0,4 Prozent bei 7.203,16 Punkten. Erneute Diskussionen über einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland machen die Runde, zudem hielten sich die Anleger aufgrund der Hurrikan bedingten Aussetzung des Handels an der Wall Street mit Investments zurück. Der TecDAX gab 0,1 Prozent auf 800 Punkte ab.
Der Euro Stoxx 50 ging am Montag schwächer in den Tag und verbuchte bis zum Handelsende ein Minus von 0,69 Prozent bei 2.479 Punkten. Die Diskussionen um den Sparplan sowie einen weiteren Haircut für das überschuldete Griechenland reißen nicht ab und verunsicherten die Anleger. Für den CAC 40 in Paris ging es um 0,76 Prozent auf 3.408,89 Punkte abwärts. Der Londoner FTSE 100 verlor 0,20 Prozent auf 5.795,10 Punkte. In Griechenland brach der Leitindex Athex um 6,42 Prozent ein.
Hurrikan "Sandy" legt die New Yorker Finanzwelt lahm. Der Börsenbetreiber NYSE Euronext hat entschieden, dass am Montag der Handel an der berühmten Wall Street ausgesetzt wird. Auch die rein per Computer arbeitende Konkurrenzbörse Nasdaq blieb am Montag geschlossen, ebenso wie die Warenterminbörse Nymex. Der Dow Jones verbleibt damit auf dem Freitagsstand von 13.107,37 Zählern. Auch der Nasdaq Composite verharrt bei 2.987,95 Punkten. Zum ersten Mal seit 27 Jahren bleibt die Wall Street wegen eines Sturms komplett geschlossen. Nach Montag wird auch an diesem Dienstag kein Handel wegen des Hurrikans "Sandy" stattfinden.
Zum Wochenstart zeigte sich die Börse in Tokio kaum bewegt. Der Nikkei 225 schloss um 0,04 Prozent marginal tiefer bei 8.929,34 Punkten. Der Hang Seng fiel in Hong Kong um 0,16 Prozent auf 21.511 Punkte zurück.
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20:50 Uhr: IPO: Telefonica-Deutschland-Aktien kosten 5,60 EuroDie spanische Telefongesellschaft Telefonica hat den Preis für die Aktien ihrer deutschen Tochter auf 5,60 Euro je Stück festgelegt. Zur Meldung
20:33 Uhr: Chrysler wird mehr Autos losWährend Fiat unter schrumpfenden Verkäufe in Europa leidet, floriert das Geschäft der US-Tochter Chrysler im dritten Quartal. Dank der Kauflust der Amerikaner konnte Chrysler seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 15,5 Milliarden Dollar steigern (12,0 Mrd Euro). Der Gewinn verdoppelte sich beinahe auf 381 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Montag am Sitz in Auburn Hills nahe Detroit mitteilte. Zur Meldung
20:29 Uhr: Deutsche Börse startet zweiten Teil von AktienrückkaufDie Deutsche Börse will ihren Aktionären kurz vor Jahresende noch einmal etwas Gutes tun. Die DAX-Gesellschaft kündigte am Montagabend an, bis Ende Dezember noch einmal für 100 Millionen Euro Aktien zurückzukaufen. Zur Meldung
19:44 Uhr: Spanische Bad Bank soll Wertpapiere mit 63 Prozent Abschlag kaufenDie von der spanischen Regierung geplante Bad Bank soll den strauchelnden Banken des Landes Wertpapiere, Kredite und Grundstücke mit großen Abschlägen abkaufen. Im Durchschnitt soll der Abschlag 63 Prozent der Nominal- oder Ursprungswerte betragen, wie die Regierung mitteilte. Zur Meldung
17:55 Uhr: Google stellt neues Smartphone und neues Tablet vorMit der Ankündigung eines neuen Tablet-Computers verschärft Google den Wettbewerb mit iPad-Platzhirsch Apple. Vier Monate nach der Vorstellung des handlichen Nexus 7 zeigte das Unternehmen am Montag ein größeres Gerät, das Nexus 10. Außerdem stellte Google ein neues Smartphone vor, das Nexus 4. Zur Meldung
17:46 Uhr: Auch französische Justiz ermittelt in Libor-AffäreDie Libor-Affäre um manipulierte internationale Referenzzinssätze beschäftigt nun auch die Justiz in Frankreich. Die Staatsanwaltschaft in Paris leitete nach Angaben vom Montag bereits im September Vorermittlungen in dem Fall ein. Auslöser war die Anzeige einer Aktionärin der Großbank Société Générale. Zur Meldung
17:15 Uhr: Italien und Spanien wollen Euro-Rettungsschirm nicht in Anspruch nehmenDer spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy und sein italienischer Amtskollege Mario Monti wollen beide keinen Antrag auf Rettung durch die EU stellen. Die zwei Regierungschefs der schlingernden Euro-Schwergewichte sagten nach einem Treffen unisono, sie hätten keine Pläne, unter den Rettungsschirm ESM zu schlüpfen. Zur Meldung
16:45 Uhr: Schäuble-Vorschlag stößt in Spanien und Italien auf SkepsisDer Vorschlag von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, die Befugnisse des EU-Währungskommissars zu erweitern, ist in Italien und Spanien auf Skepsis gestoßen. "Für sich genommen gefällt mir die Idee nicht", sagte der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy nach einem Treffen mit seinem italienischen Amtskollegen Mario Monti. Zur Meldung
16:37 Uhr: US-Gesundheitsbehörde will Bayer-Krebsmittel bevorzugt prüfenDie US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Bayer-Krebsmittels Stivarga den Status einer bevorzugten Prüfung bei speziellen Magen-Darm-Tumoren eingeräumt. Der Status gelte beim Einsatz gegen sogenannte Gastrointestinale Stroma-Tumore (GIST), teilte der Pharma- und Chemiekonzern Bayer mit. Zur Meldung
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