Schwache US-Wirtschaftsdaten drücken DAX ins Minus -- Dow Jones und Nasdaq rutschen leicht ab -- E.ON erfüllt Erwartungen -- Deutsche Bank, Amazon im Fokus
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Der DAX eröffnete am Mittwoch minimal fester und schloss mit einem Verlust von 0,47 Prozent bei 7.811,31 Punkten (Late-DAX-Schluss: 7.812,21 Punkte). Die jüngsten Arbeitsmarktdaten in den USA konnten die Erwartungen zwar deutlich übertreffen, die US-Wirtschaftsleistung im vierten Quartal überraschte dagegen negativ. Das BIP ist in den vergangenen Monaten geschrumpft, Volkswirte hatten dagegen ein Wachstum prognostiziert. Der TecDAX legte nach dem Einbruch vom Dienstag hingegen zu und beendete den Tag mit einem Gewinn von 0,8 Prozent bei 882 Zählern.
Der Eurostoxx 50 beendete den Tag mit einem Verlust von 0,5 Prozent bei 2.734,5 Punkten. Spanien ist im vierten Quartal noch tiefer in die Rezession gerutscht. Außerdem belasteten schwache US-Wirtschaftsdaten die Stimmung.
Aus den USA kamen am Mittwoch gemischte Konjunkturdaten. Während der private Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) im Januar deutlich mehr neue Beschäftigte zählte als erwartet, blieb das US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal klar hinter den Prognosen zurück. Die Wirtschaft schrumpfte sogar. Der Dow Jones startete zunächst gehalten und rutschte nach dem Fed-Statement zum Handelsschluss um 0,32 Prozent auf 13.910,42 Punkte ab. Auch der Nasdaq Composite fällt zurück und verlor 0,36 Prozent auf 3.142,31 Zähler.
In Japan hofften die Anleger am Mittwoch aufgrund der weiter anhaltenden Yen-Schwäche auf steigende Exportchancen der heimischen Industrie. Der japanische Leitindex Nikkei 225 konnte, angetrieben von dieser Hoffnung, mit einem satten Plus von 2,28 Prozent bei 11.114 Punkten schließen und hat somit erstmals seit 2010 wieder die 11.000-Punkte-Marke übersprungen. In Hongkong legte der Hang Seng daneben um 0,71 Prozent auf 23.822 Zähler zu. Im Handelsverlauf konnte der Index sogar ein neues 21-Monatshoch markieren.
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