Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyse InsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNews im ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

22.02.2013 07:58

Senden
HOCH GEPOKERT

Blackberry-Chef: Unsere Smartphones können Computer ersetzen

Facebook zu myNews hinzufügen Was ist das?


Der kriselnde Smartphone-Spezialist Blackberry will seine neuen Geräte verstärkt als mobile Computer vermarkten und so die Wende schaffen.

Konzernchef Thorsten Heins sagte am Donnerstag in Köln, er selbst habe im Büro bereits auf sein Notebook verzichtet und stattdessen nur noch das neue Blackberry-Smartphone Z10 und das Tablet Playbook benutzt. "Es war sehr befreiend."

Das neue Betriebssystem Blackberry 10 und die kommenden Geräte gelten für viele Marktexperten als die letzte Chance des Unternehmens. Blackberry gehörte einst zu den Wegbereitern im Smartphone-Markt, verlor aber den Anschluss an die Google-Software Android und Apples iPhones. Ende 2012 lag der Anteil am Smartphone-Markt nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner bei nur noch 3,5 Prozent nach 8,8 Prozent ein Jahr zuvor - und das bei einem insgesamt boomenden Markt. Die weltweite Zahl der Blackberry-Nutzer stagniert bei rund 80 Millionen.

Der aus Deutschland stammende Heins ging auf die Zweifel ein. "Als ich Chef wurde, hat man mir vorhergesagt, dass wir gar nicht erst soweit kommen würden, das neue System vorzustellen." Jetzt sei Blackberry aber ein schuldenfreies Unternehmen mit Reserven von drei Milliarden Dollar. "Das ist mehr als genug, um unsere Vision des mobilen Computing zu verwirklichen und die Märkte zurückzuerobern." Heins musste nach hohen Verlusten mit einem harten Sparkurs durchgreifen und rund 5000 Stellen streichen.

Von den neuen Blackberry-Geräten soll in Deutschland kommende Woche das Touchscreen-Modell Z10 zunächst bei Vodafone auf den Markt kommen und im März bei weiteren Netzbetreibern. Das zweite neue Modell - das Q10 mit der gewohnten Blackberry-Tastatur - folgt später. Man habe sich für diese Reihenfolge unter anderem entschieden, weil Blackberry bei Touchscreen-Smartphones lange schwach aufgestellt gewesen sei, sagte Heins.

Blackberry 10 basiert auf der vom Unternehmen gekauften Industrie-Software QNX, die zuvor unter anderem in der Autoelektronik zum Einsatz kam. Hier will Heins ansetzen. Blackberry 10 könne in vernetzten Autos oder Zügen sowie zum Beispiel in der Gesundheitsvorsorge eingesetzt werden, sagte er. Die Software solle in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden. "Wir wollen das beste Werkzeug sein, das die Menschen benutzen, um erfolgreich zu sein."

Blackberry muss vor allem die Geschäftskunden überzeugen, die bisherige Stammkundschaft. Die neue Software ermöglicht eine strikte Trennung zwischen Beruflichem und Privatem. So kann ein Firmen-Administrator die geschäftlichen Daten eines Mitarbeiters kontrollieren, ohne dessen private Fotos oder E-Mails anzurühren. Diese Funktion heißt Blackberry Balance. Beim Blackberry Hub wiederum laufen alle Nachrichten zusammen - egal ob E-Mail, Twitter, Facebook oder Mitteilungen aus anderen Sozialen Netzwerken. Eine intelligente Autovervollständigung soll das Tippen erleichtern.

Um die Marke bei Verbrauchern wieder bekannter zu machen, engagierte Blackberry Sängerin Alicia Keys als Botschafterin. In Köln trat Ex-Tennisstar Boris Becker in Aktion. Allerdings scheiterte eine Video-Schaltung von Smartphone zu Smartphone mit ihm an Netzwerk-Problemen.

KÖLN (dpa-AFX) - /so/DP/rum

Bildquellen: RIM.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    3
  • Alle
    3
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
DAX schwächer erwartet -- Amazon mit kräftigem Umsatzplus -- Starbucks schwimmt weiter auf Erfolgswelle -- Microsoft verdient weniger -- Facebook kauft Fitness-App
S&P senkt Russlands Bonität. Fitch droht Italien nicht mehr mit weiterer Abstufung - Ausblick stabil. USA warnen Putin in der Ukraine-Krise vor "teurem Fehler". Japan und USA verpassen Einigung auf Handelsabkommen. Visa profitiert von Kauffreude der Kunden. Chef von Googles Online-Netzwerk geht. » mehr
08:08 Uhr
Facebook kauft Fitness-Tracker Moves (Heise)
02:56 Uhr
Shopping-Tour geht weiter: Facebook kauft Schrittzähler-App «Moves» (Blick)
24.04.14
Facebook kauft Fitness-App (Nachrichten.at)
24.04.14
Facebook kauft Fitness-App (dpa-afx)
24.04.14
Chart Watchers: Facebook Poised for Record Highs (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
24.04.14
CFO Moves: Guardian Life Insurance, Capital Product Partners, Facebook (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
24.04.14
Facebook kauft Fitness-App Moves (The Wall Street Journal Deutschland)
24.04.14
Why Jim Cramer Thinks Facebook (FB) Will Continue Growing (EN, TheStreet.com)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Facebook Inc.

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
24.04.14Facebook overweightMorgan Stanley
24.04.14Facebook market-performBernstein Research
24.04.14Facebook buyDeutsche Bank AG
26.03.14Facebook overweightJP Morgan Chase & Co.
30.01.14Facebook haltenBernstein
24.04.14Facebook overweightMorgan Stanley
24.04.14Facebook buyDeutsche Bank AG
26.03.14Facebook overweightJP Morgan Chase & Co.
07.08.13Facebook kaufenMorgan Stanley
30.04.13Facebook kaufenMorgan Stanley
24.04.14Facebook market-performBernstein Research
30.01.14Facebook haltenBernstein
26.10.12Facebook holdDeutsche Bank Securities
25.10.12Facebook neutralMacquarie Research
18.10.12Facebook neutralMacquarie Research
05.06.12Facebook underperformSanford C. Bernstein and Co., Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Facebook Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

BlackBerry Ltd5,28
-2,69%
BlackBerry Jahreschart
Facebook Inc.44,10
-0,60%
Facebook Jahreschart
Google Inc.385,00
-0,83%
Google Jahreschart
Vodafone Group PLC2,62
0,23%
Vodafone Group Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Themen in diesem Artikel

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen