Die australische Hochtief-Tochter Leighton kommt offenbar mit dem Verkauf ihrer Randgeschäfte voran. Die US-Beteiligungsgesellschaft Providence Equity Partners sei in der zweiten Bieterrunde für den Leighton-Bereich Nextgen, sagte eine informierte Person. Im September hatte Leighton angekündigt, einige ihrer Telekomgeschäfte zum Verkauf zu stellen. Speziell geht es um die Bereiche Nextgen Networks, Metronode und Infoplex. Den Verkaufsprozess übernimmt die australische Bank Macquarie. Leighton und Providence waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Über den möglichen Verkaufspreis besteht unter Analysten Uneinigkeit. Die UBS hält einen Preis von 840 Millionen Australische Dollar (rund 885 Millionen US-Dollar) für realistisch, während die Credit Suisse einen Preis bis zu 1 Milliarde Australische Dollar für denkbar hält.
Providence, die in den Medien- und Telekombereich investiert, hat seit Juli 2010 in Australien kein Geschäft in dieser Richtung abgeschlossen. Das letzte war der Buyout der Study Group von der australischen Champ Private Equity für 660 Millionen Australische Dollar. Die Hochtief-Tochter Leighton will mit dem Verkauf von Randbereichen ihre Strategie zum Schuldenabbau fortsetzen.
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December 12, 2012 06:42 ET (11:42 GMT)
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