Unter dem Strich stand für die Zeit von April bis Juni ein Gewinn von 144 Millionen Euro und damit 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie
Hannover Rück am Freitag in Hannover mitteilte. Damit schnitt das Unternehmen deutlich schlechter ab als von Analysten erwartet. Während größere Katastrophenschäden weitgehend ausblieben, musste der im
MDAX notierte Konzern den Wert verschiedener Finanzinstrumente nach unten korrigieren, weil die Risikoaufschläge an den Kapitalmärkten stiegen und inzwischen mit einer geringeren
Inflation gerechnet wird als noch vor wenigen Monaten.
Für das laufende Jahr rechnet die Hannover Rück weiterhin mit einem "guten Ergebnis", wagte aber erneut keine konkrete Prognose. Die Preise in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung ließen jedenfalls gute Geschäfte erwarten, hieß es. In denjenigen Gebieten, die in den vergangenen Monaten von Naturkatastrophen getroffen worden waren, konnte die Hannover Rück bei der Vertragserneuerung zum Juli Preiserhöhungen um bis zu 30 Prozent durchsetzen.
HANNOVER (dpa-AFX) - /stw/stk