Vier von fünf befragten Vorständen und Geschäftsführern trauen dem deutschen Autobauer zu, den weltweiten Marktanteil bis dahin zu steigern. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vom Mittwoch hervor. Bei keinem anderen Konzern sind die Entscheider so überzeugt von einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte. Nur drei Prozent erwarten, dass
Volkswagen langsamer als der Markt wachsen wird.
Platz zwei der Rangliste über die erwartete Entwicklung von Marktanteilen bis zum Jahr 2018 teilen sich BMW und der chinesische Hersteller BAIC mit 70 Prozent Zustimmung knapp vor Toyota Motor mit 68 Prozent. Abgesehen von Volkswagen und BMW sind nur asiatische Hersteller unter den ersten Zehn vertreten, Daimler kommt erst auf Rang 16. Den Stuttgartern trauen nur 41 Prozent der 200 Befragten bis 2018 einen höheren Marktanteil zu. 15 Prozent rechnen dagegen mit einem langsameren Wachstum als im internationalen Durchschnitt.
Auch bei den US-Herstellern General Motors und Ford Motor erwarten gut 40 Prozent der Auto-Bosse steigende Marktanteile. Hier sehen sie aber auch größere Risiken: Fast jeder vierte rechnet mit sinkenden Anteilen. Noch vorsichtiger sind die Einschätzungen für die angeschlagenen Massenhersteller Renault und Peugeot-Citroen. Bei ihnen halten sich die Prognosen für steigende oder schrumpfende Marktanteile bei rund 30 Prozent etwa die Waage./
FRANKFURT (dpa-AFX)
Die weltgrößten Autobauer
Platz 17: Mitsubishi
Wie auch im 1. Quartal 2012 eröffnet Mitsubishi das Ranking der größten Autobauer. Von April bis Juni 2012 setzte das Unternehmen 239.000 Fahrzeuge ab, was einem Rückgang von 10 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.
Quelle: Ernst & Young, Bild: www.mitsubishi-motors.de
Bildquellen: iStock/shaunl