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31.08.2012 20:02

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HOFFNUNG AUF QE 3

Bernanke schließt Anleihenkäufe nicht aus

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Den US-Arbeitsmarkt betrachtet Ben Bernanke weiterhin als Problem
US-Notenbankchef Ben Bernanke hat am Freitag die Hoffnungen auf ein Eingreifen der Fed neu befeuert und den US-Börsen dadurch nach oben verholfen.

Bernanke schloss in seiner Eröffnungsrede auf dem Notenbank-Symposium eine dritte Runde umfangreicher Anleihenkäufe nicht aus. Allerdings legte sich der oberste Währungshüter der USA auf keine konkreten Schritte fest, was zunächst zu einem kurzfristigen Knick an den Märkten führte. Dann aber setzte sich die positive Interpretationsvariante durch, wonach die Fed das Startsignal für neue Maßnahmen bald geben könnte. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) pendelte gleichwohl stark in einem etwas breiteren Korridor und stand zuletzt mit 0,53 Prozent im Plus bei 13.069,74 Punkten.

 

    Der umfassendere S&P 500-Index (S&P 500) legte um 0,34 Prozent auf 1.404,19 Zähler zu. An der Technologiebörse Nasdaq verbuchte der Composite Index (NASDAQ Composite) zeitgleich einen Kursgewinn von 0,35 Prozent auf 3.059,49 Zähler. Der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) rückte um 0,42 Prozent auf 2.765,23 Punkte vor.

 

    "Die erste Reaktion des Marktes war Enttäuschung, auch weil Bernanke auf die Probleme rund um einen Anleihenkauf hinwies", sagte Marktanalyst Christoph Schmidt von der N.M.F. AG. Bernanke war in seiner Rede auf die Gefahren eingegangen, die es bedeutet, den Markt weiter mit billigem Geld zu fluten.

 

    Gleichwohl bleiben die Erwartungen der Beobachter hoch: "Bernanke hat die Tür für eine dritte Runde der geldpolitischen Lockerung weit offen gelassen", sagte ein Marktexperte. Bereits in zwei Wochen trifft sich nun der Fed-Offenmarktausschuss zu seiner nächsten Zinssitzung. Dann könne bereits eine konkrete Ankündigung folgen, schrieb das einflussreiche Wirtschaftsblatt "The Wall Street Journal". Damit würde sich die Geschichte wiederholen, denn vor zwei Jahren hatte Bernanke ebenfalls in Jackson Hole vage das zweite Anleihenkaufprogramm (QE2) angedeutet, das dann drei Monate später tatsächlich gestartet wurde.

 

    Kurz vor der Rede waren zudem zahlreiche neue Daten veröffentlicht worden, die ein gemischtes Bild der aktuellen Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten zeichneten und in die Entscheidung der Fed mit einfließen dürften: So hatte sich die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago im August stärker eingetrübt als erwartet. Demgegenüber hatte sich das von der Universität Michigan gemessene Verbrauchervertrauen nach vorläufigen Zahlen im August überraschend stark verbessert. Zudem waren die Industrieaufträge im Juli stärker gestiegen als von Experten vorhergesagt.

 

    Von Unternehmensseite blieb die Nachrichtenlage hingegen dünn. Den Dow führten Intel mit einem Zuwachs von knapp zwei Prozent an. Im S&P erholten sich First Solar nur moderat von den deutlichen Vortagesverlusten. Die Papiere kletterten um 1,47 Prozent auf 19,99 Dollar, nachdem sie am Donnerstag um fast 19 Prozent eingeknickt waren. Das Unternehmen hatte die Lieferungen von Solarmodulen an das im Bau befindliche weltgrößte Photovoltaikwerk in Arizona bis Januar einstellen müssen.

 

    Aktien von US Airways rückten um rund drei Prozent vor, nachdem eine Fusion mit dem Wettbewerber American Airlines näher zu rücken scheint. Derzeit gewähren sich beide Unternehmen gegenseitig Einblick in die Bücher.

 

    Für die Anleger von Facebook-Aktien (Facebook) hatte der letzte Handelstag vor dem Wochenende wieder eine Enttäuschung parat: Sorgen um das Werbegeschäft drückten den Kurs des sozialen Netzwerkes auf ein neues Rekordtief bei 18,08 Dollar, zuletzt wurden die Titel mit minus 4,72 Prozent bei 18,18 Dollar gehandelt. Zum Börsengang im Mai hatten die Aktien mit je 38 Dollar noch mehr als doppelt soviel gekostet. Auslöser des neuerlichen Kursrutsches war eine Studie der Marktforschungsfirma eMarketer. Die Experten hatten ihre Wachstumsprognosen für Facebook im Vergleich zum Februar deutlich zurückgenommen: /tav/he

 

NEW YORK (dpa-AFX) -

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Kommentare zu diesem Artikel

khaproperty schrieb:
01.09.2012 18:35:23

@ cds:
Das läßt sich mit selbem Inhalt auch eleganter sagen.

Fed-Ben hat Angst vor den vielen unerwünschten Nebenwirkungen seiner Geldschütte und macht nichts bis zur Wahl - danach wird er eh in die Wüste geschickt.

Credit Default Swap schrieb:
Wertung: 1/5

31.08.2012 21:51:17

u ich schliesse nicht aus das ihr unfähigen selbsverherrlichenden politaffen unser deutschland in die scheisse fahrt....

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