SCHOPFLOCH (dpa-AFX) - Der Sparkurs beim Maschinenbauer Homag (
Homag Group) trägt Früchte, gleichzeitig muss das Unternehmen aber einen leichten Rückgang beim Auftragseingang hinnehmen. Im dritten Quartal 2011 sei der Gewinn auf rund 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: 0,3 Millionen) gestiegen, berichtete das Unternehmen aus Schopfloch am Montag. Der Umsatz habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 204,6 Millionen Euro zugelegt. Beim Auftragseingang sei hingegen zwischen Juli und September ein leichtes Minus zu beobachten gewesen: 129 Millionen Euro nach 136 Millionen im Vorjahr. Der Maschinenbauer führte das auf "erste Anzeichen einer möglichen Abkühlung der Weltwirtschaft" zurück.
Dank des guten Ergebnisses des dritten Quartals wuchs der Gewinn nach Steuern in den ersten neun Monaten des Jahres auf 4,3 Millionen Euro (Vorjahr: 3,1). "Hier wirken unsere Maßnahmen zur Kostensenkung, die wir nach dem schwächeren Ergebnis im 1. Halbjahr 2011 beschlossen und umgesetzt haben", betonte Vorstandschef Markus Flik laut Mitteilung. Der Umsatz legte zwischen Januar und September um 12 Prozent auf 578,9 Millionen Euro zu.
Das Unternehmen blieb bei seiner Prognose für das Gesamtjahr und rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem "geringen Verlust" beim Ergebnis. Das sei auf Umstrukturierungsmaßnahmen von rund 20 Millionen zurückzuführen. Ein Großteil davon werde im vierten Quartal 2011 ergebniswirksam. 2010 hatte Homag unter dem Strich 6,7 Millionen Euro Gewinn eingefahren - nach einem Verlust von 20,7 Millionen Euro im Jahr davor./avg/DP/edh