von Tim Schäfer, Euro am Sonntag
Im vergangenen Geschäftsjahr ging ein Umsatz von 4,5 Milliarden Dollar durch die Bücher. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 979 Millionen Dollar. In der Kasse liegen 2,5 Milliarden Dollar. Mit Lexapro, einem Mittel gegen Depressionen, hat Forest einen absoluten Blockbuster im Programm. Allerdings ist der Patentschutz ausgelaufen, weshalb die Umsätze und damit auch die Gewinne deutlich zurückgingen.
Die New Yorker haben aber noch diverse andere Präparate auf dem Markt: eins gegen Alzheimer, eins zur Vorbeugung von Infektionen, eins gegen Lungenerkrankungen. Und neue Wirkstoffkombinationen gegen Depressionen sollen zur Marktreife gebracht werden. Die Einschätzung der Analysten ist sehr unterschiedlich: Die Kursziele reichen aufgrund der etwas unklaren Aussichten von 29 bis 45 Dollar. Aber: Der bekannte Großinvestor Carl Icahn kauft seit etlichen Wochen große Aktienpakete, sein Anteil beträgt 11,5 Prozent. Die Käufe des Insiders sind ein gutes Signal. Sehr spekulativ!
Zum Autor
Tim Schäfer ist Journalist und schreibt seit 1998 über Börse, Aktien und Unternehmen. Seit 2006 lebt der studierte Diplom-Betriebswirt und DVFA-Aktienanalyst in New York und berichtet von dort über die Geschehnisse an der Wall Street, unter anderem für Euro am Sonntag. Bekannt ist Schäfer für seine Berichterstattungen über kleine Nebenwerte.
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