GENEART unterstützt drittes Jahr in Folge iGEM Wettbewerb
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- Ziel des iGEM ("International Genetically Engineered Machine")
Wettbewerbs ist es, standardisierte DNA-Bauteile für unterschiedliche
Anwendungen in der Synthetischen Biologie zu entwickeln
- GENEART unterstützt als Partner des Wettbewerbs Veranstalter und
Teilnehmer
- 112 Studententeams aus der ganzen Welt beteiligen sichRegensburg, 24. Juni 2009 - Die GENEART AG, Weltmarktführer für
Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie unterstützt
das dritte Jahr in Folge den internationalen iGEM ("International
Genetically Engineered Machine") Wettbewerb für Anwendungen in der
Synthetischen Biologie. Studententeams verbringen die Sommerferien
damit, mit Hilfe von standardisierten, austauschbaren Bausteinen aus
DNA (DNA: Deoxyribonucleic Acid/Erbsubstanz) z. B. Bakterien zu
konstruieren, mit denen sich gezielt Krebszellen vernichten oder
Umweltschadstoffe wie Arsen erkennen und abbauen lassen. In diesem
Jahr konkurrieren 112 internationale Teams, unter der Leitung
führender Wissenschaftler aus dem Bereich der Synthetischen Biologie,
um die innovativste Idee. Seit seiner Premiere 2004 hat sich der
Wettbewerb rasant entwickelt und gilt heute als einer der größten
internationalen Wettbewerbe im Wissenschaftsbereich.Alle bisher im Rahmen des iGEMs entwickelten DNA-Bausteine -
inzwischen mehr als 1.000 Stück - werden in einer Art Bibliothek
gesammelt und stehen den Studenten für ihre Projekte zusätzlich zur
Verfügung. Ziel des Wettbewerbs ist es, bereits vorhandene und selbst
entwickelte DNA-Bausteine für die Schaffung komplexer Biosysteme mit
neuartigen Funktionen zu kombinieren. GENEART wird als Partner des
Wettbewerbs neue DNA-Bausteine für die Teilnehmer produzieren. Dafür
stellt das Unternehmen 280.000 Basenpaare zur Verfügung. Gleichzeitig
unterstützt GENEART die Veranstaltung finanziell. Die
interessantesten Projekte werden mit Preisen ausgezeichnet. Die
Preisverleihung findet im Oktober auf der iGEM Abschlussveranstaltung
auf dem Campus des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in
Cambridge (USA) statt.Die Synthetische Biologie gilt als eine zukunftsträchtige
Schlüsseltechnologie innerhalb der Lebenswissenschaften. Obwohl sie
noch in den Kinderschuhen steckt, sind inzwischen alleine in den USA
mehr als 170, in Europa mehr als 50 Firmen, Forschergruppen und
andere Organisationen im Bereich der Synthetischen Biologie aktiv.*
Die Anwendungen der Synthetischen Biologie sind vielfältig (siehe
unten). gemeinsam ist ihnen, dass sie auf der Gensynthese als
Schlüsseltechnologie für das Design und die Herstellung von
Standardbauteilen aufbauen. "Als weltweit führender Anbieter im
Bereich Gensynthese unterstützen wir mit unserem Engagement in diesem
Wettbewerb die Entwicklung dieser neuen Forschungsdisziplin. Mit
Hilfe der Gensynthese können wir für die Teilnehmer passgenaue
DNA-Bausteine zur Umsetzung ihrer Ideen bereitstellen. Umgekehrt
erhält GENEART auf diesem Weg sehr frühe Einblicke in Projekte und
Technologieentwicklungen von übermorgen", sagt Prof. Dr. Ralf Wagner,
CEO der GENEART AG. GENEART engagiert sich in diesem neu entstehenden
Markt auch in mehreren europäischen, durch öffentliche Mittel
geförderten, Projekten beispielsweise mit der Entwicklung
standardisierter biologischer Schalter.
* www.synbioproject.org/mapHintergrund Synthetische Biologie:
Ziel der Synthetischen Biologie ist die Schaffung von Organismen -
Bakterien, Algen oder Hefen - mit speziellen, für den Menschen
nützlichen Eigenschaften. Sie sollen beispielsweise - in den Körper
von Patienten eingeschleust - Krebszellen bekämpfen, Schadstoffe in
der Umwelt abbauen oder im Reagenzglas als eine Art Bioreaktor
Medikamente, Impfstoffe, Treibstoffe oder andere Chemikalien
herstellen. Im Gegensatz zu den bereits existierenden gentechnisch
veränderten Organismen sollen sie deutlich komplexere Verbindungen
herstellen oder abbauen. Prominente Beispiele der Synthetischen
Biologie sind Forschungsprojekte zur Konstruktion von Biofabriken,
die aus Pflanzenabfällen Biotreibstoffe produzieren. British
Petroleum und das US Department of Energy investieren in diesen
Bereich zurzeit mehr als 500 Millionen USD.
Wie in der Elektrotechnik bereits üblich, sollen auch in der
Synthetischen Biologie standardisierte Bauteile entwickelt und
verwendet werden, mit deren Hilfe sich die gewünschten Biofabriken
konstruieren lassen. Die Bauteile konzipiert und liefert GENEART in
Form von DNA-Bausteinen. Diese DNA-Bausteine werden neu
synthetisiert, so dass sich Limitationen durch die Natur einfach
umgehen lassen. Die Gensynthese bietet damit größte Freiheiten im
Design und beschleunigt so den Fortschritt in der Biotechnologie
sowie der Synthetischen Biologie.Weitere Informationen unter: http://2009.igem.org
Kontakt für weitere Informationen:Dr. Karoline Stürmer
GENEART AG
Josef-Engert-Str. 11
93053 Regensburg
Tel.: +49-(0)941-942 76-417
Fax: +49-(0)941-942 76-711
ir@geneart.com
www.geneart.comFrank Ostermair
Better Orange IR & HV AG
Haidelweg 48
81241 München
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Rechtlicher Hinweis
Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick
auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder
Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde
liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die
Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten,
die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der
GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in
diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.
Hintergrundinformation:Über die GENEART AG:
Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum
Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und
ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der
Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien
für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe
bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen
zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur
Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder
abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Das Leistungsspektrum reicht
damit von der Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO
9001:2000, über die Generierung von Genbibliotheken in der
kombinatorischen Biologie bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA
basierter Wirkstoffe. Das Unternehmen mit über 190 Mitarbeitern in
Regensburg und bei den Tochtergesellschaften GENEART Inc. in
Toronto/Kanada und GENEART Inc. in San Francisco/USA ist seit Mai
2006 an der Deutschen Börse gelistet.
--- Ende der Mitteilung ---Geneart AG
Josef-Engert-Str.11 Regensburg DeutschlandWKN: A0JJ4L;
ISIN: DE000A0JJ4L4;
Notiert: Freiverkehr in Börse Düsseldorf, Freiverkehr in Börse
Berlin,
Open Market in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Börse
Stuttgart;