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16.09.2012 18:21

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IG Metall sieht Politik und Firmen nicht auf Krise vorbereitet


    MÜNCHEN (dpa-AFX) - IG-Metall-Chef Berthold Huber sieht viele deutsche Unternehmen, aber auch die Bundesregierung, nicht auf eine mögliche Wirtschaftskrise vorbereitet. Es sei eine Lehre aus zurückliegenden Krisen, dass es in der Wirtschaft nicht immer nur aufwärtsgehen könne, sagte Huber der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). Man brauche für den nächsten Abschwung ähnliche Instrumente wie 2008, als Arbeitszeitkonten, Kurzarbeit oder die Abwrackprämie für Erleichterung sorgten.

 

    "Ähnliche Regelungen brauchen wir auch für das nächste Mal", sagte Huber. "Und wir brauchen Kurzarbeit für Leiharbeiter." Die Politik müsse verstärkt helfen, neue Lösungen in der Arbeitsmarktpolitik zu finden. "Die Prekarisierung von Arbeit ist ein Trend", den man auf der ganzen Welt sehen könne und der sich in Niedriglöhnen, Teilzeitjobs, befristeten Jobs und Leiharbeit niederschlüge, beklagte Huber./bi/DP/she

 

Kommentare zu diesem Artikel

Hasenfurz schrieb:
Wertung: 1/5

17.09.2012 08:16:13

Zugegeben, ich habe es überspitzt vormuliert. Es würde bei weitem genügen, dass die IG Metall nicht ständig nach Lohnerhöhungen schreit. Diese haben in der Krise nun mal die letzte Konsequenz dass teure Arbeitsplätze abgebaut werden. Wer ständig nach mehr schreit braucht sich dann nicht wundern...

Hasenfurz schrieb:
Wertung: 1/5

17.09.2012 08:14:03

Da die Gewerkschaften nach der Krise 2008/2009 gefordert haben, die Arbeitnehmer an den wirtschaftlichen Erfolgen zu beteiligen, wie sieht es denn aus die AN im Umkehrschluss an den künftigen Verlusten zu beteiligen? Schließlich sitzen wir nicht nur bei wirtschaftlichem Erfolg im gleichen Boot...

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