19.02.2013 14:33

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IG Metall verlangt 5 Prozent mehr für Stahlbranche


   Die IG Metall fordert für die Beschäftigten in der Stahlindustrie im Nordwesten 5 Prozent mehr Lohn. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von einem Jahr haben, teilte die Gewerkschaft mit. Betroffen sind laut IG Metall 75.000 Beschäftigte der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen.

   "5 Prozent mehr Geld für unsere Mitglieder, das ist fair. Die Verbraucherpreise steigen, die Produktivität steigt, damit müssen auch die Einkommen ordentlich steigen", sagte Knut Giesler, Chef der IG Metall in Nordrhein-Westfalen.

   Die Arbeitnehmerseite verlangt außerdem, die auslaufenden Tarifverträge zur Altersteilzeit und Beschäftigungssicherung zu erneuern. Ältere Mitarbeiter sollen aber leichter in die Altersteilzeit wechseln können und Lehrlinge Leistungen für die Altersvorsorge erhalten.

   Die Stahlbranche in Europa leidet unter hohen Überkapazitäten. Laut Wirtschaftsvereinigung Stahl ist die Kapazitätsauslastung auf den tiefsten Stand seit Mitte der 90er Jahre gesunken. Die Gewerkschaft bewertet die Lage des Sektors trotzdem als stabil.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/kla

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   February 19, 2013 08:27 ET (13:27 GMT)

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Kommentare zu diesem Artikel

vgr schrieb:
19.02.2013 15:25:48

Dann soll die Gewerkschaft doch bei Mittal ihr Glück versuchen. Aber das wir bei weiteren Verlagerungen aus Deutschland nicht mehr möglich sein. Ein Austritt aus der Gewerkschaft bringt eine Extra-Lohnerhöhung!!!

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