15.02.2013 16:53

Senden
KOLUMNE
IG NEWSWATCH

Dax kaum verändert


Währungsscharmützel und jüngst publizierte Volkswirtschaftsdaten aus Europa lähmen Anleger

Der Dax konnte sich im Tagesverlauf von seinem morgentlichen Tagestief lösen. Mit verantwortlich war ein besser als erwartet ausgefallener Empire-State-Index der als Frühindikator für die ökonomische Entwicklung New Yorks gilt, und ein positiver Michigan Konjunkturerwartungsindex. Trotz besserer Daten testete der deutsche Leitindex heute erneut den Bereich bei 7600 Punkten, ohne diesen allerdings nachhaltig zu reißen. Eine intensivere Abwärtsdynamik wären Schlusskurse unter dieser zuletzt häufiger getesten Zone. Kurz vor Handelsschluss notiert der Dax leicht unter Vortagesniveau bei ca. 7620 Punkten.

Insgesamt bleiben die Anleger am letzten Handelstag der Woche eher im Hintergrund. Hauptverantwortlich ist der G20-Gipfel in Moskau. Hier sehen sich die Haltungen der führenden Mächte der Welt konfrontiert. Ein Währungs-Abwertungswettlauf der großen Nationen scheint im vollen Gange. Zuletzt öffnete Japan erneut den Geldhahn, um die Heimatwährung weiter abzuwerten und die Wettbewerbschancen zu verbessern. Japan will den holprigen Wachstumsmotor wieder anwerfen. Das Thema des Währungskrieges wird wohl zukünfitg intensiver werden.

Autor: Johannes Bollongino, Analyst IG

Die Analysten von IG informieren zweimal täglich zeitnah über die aktuelle Entwicklung und deren Hintergründe an den Kapitalmärkten.



Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen