Dabei dürfte der bereits im frühen Handel eingeleitete Rücksetzer auch von Gerüchten über einen möglichen Rücktritt von Bundesbankpräsident Jens Weidmann forciert worden sein. Zudem belasteten Sorgen um die Unternehmensziele der Deutschen Bank, falls es für den deutschen Branchenprimus zu einer Trennung zwischen klassischem Geschäft und Investmentbanking kommen sollte.
In der Folge fällt der Dax unter die charttechnisch signifikante Support-Marke von 7.680 Punkten und markiert sein Tagestief bei 7.634 Zählern. Erst der wesentlich besser als erwartet ausgefallene ZEW-Index sorgte dann wieder für etwas Rückenwind. Doch der Rebound fällt nicht nachhaltig aus. Am Nachmittag sind es überraschend schwache Zahlen vom US-amerikanischen Immobilienmarkt, die den hiesigen Aktienmarkt erneut in die Bredouille bringen. Schwach startende US-Börsen tun ihr übriges. Abermals gibt der deutsche Leitindex unter 7.000 Punkte nach, kann aber bis dato die erwähnte Unterstützungsregion behaupten. Zur aktuellen Stunde notiert der Dax bei 7.689 Punkten 0,8 Prozent schwächer.
Autor: Gregor Kuhn, Analyst IG
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