15.11.2012 17:43
Bewerten
 (0)

Europäische BIP-Daten und US-Arbeitsmarktdaten belasten

Charttechnische Unterstützungszonen wackeln.
Die Wirtschaftskrise dreht immer weitere Kreise. Das Bruttoinlandsprodukt in den 17 Ländern der Währungsunion sank um 0,1 Prozent. Der Schwund im dritten Quartal ist somit der zweite in Folge. Ausnahmen bilden die Volkswirtschaften Deutschlands und Frankreichs. Deutschlands Konjunktur wuchs allerdings nur noch um 0,2 Prozent. Die schwachen BIP-Daten anderer Euro-Länder lassen die Stimmung an den Märkten allerdings weiter eintrüben.

Neben den europäischen Daten belasten auch unerwartet mäßige US-Arbeitsmarktdaten die hiesigen Aktienmärkte. Allerdings sollten diese Daten, vor dem Hintergrund der Auswirkungen des Jahrhundertsturms „Sandy“, etwas differenziert betrachtet werden. Der deutsche Leitindex quittiert diese Daten allerdings erst mal mit Notierungen im negativen Terrain. Das Tagestief bei ca. 7020 Punkten markiert den schwächsten Stand seit Anfang September. Kurz vor Handelsschluss notiert der Dax bei ca. 7040 Punkten und somit ca. 1Prozent im Minus.

Aus charttechnischer Sicht gilt es für den Dax mehrere Zonen im Blick zu behalten. Der Index sollte die wichtige Supportzone bei 7060/7070 nicht nachhaltig unterschreiten. Kurse unter diesen Niveaus würden weitere Abwärtsdynamik in den Markt bringen und die Bewegung dann in Richtung der 6880er Zone fortsetzen. Von den positiveren Zonen bei 7200/7230 scheint sich der Dax wohl erst ein mal verabschiedet zu haben. Sollte dieser Bereich allerdings wieder erklommen werden, könnte der Index in eine Reboundbewegung übergehen, und ein wenig Druck aus der Abwärtsdynamik nehmen.

Autor: Johannes Bollongino, Analyst IG

Die Analysten von IG informieren zweimal täglich zeitnah über die aktuelle Entwicklung und deren Hintergründe an den Kapitalmärkten.



Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt fester -- Dow leichter -- Fusionsfantasie lässt Potash-Aktie steigen -- Apple vor 13 Mrd. Euro Steuernachzahlung -- VW-Chef: Lieferstreit hat Folgen -- GAZPROM, Evonik im Fokus

Schwache Zahlen: Aktie von Abercrombie & Fitch fällt über 20 Prozent. Lufthansa-Aktie kann sich wohl im DAX halten - S&T im TecDAX erwartet. So witzig nimmt Microsoft Apples MacBook Air aufs Korn. Wen nehmen aktivistische Investoren nach STADA ins Visier? Wirecard-Aktie legt nach Analystenlob kräftig zu.
Diese deutschen Krankenkassen sind beliebt
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Apples iPhone 7 steht vor der Tür. Kaufen Sie sich das neue Modell?