14.12.2012 13:30
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3 Aktien, die noch bis zum Jahresende steigen könnten

Im noch laufenden Börsenjahr 2012 fuhr die Aktie von Daimler der Entwicklung am Gesamtmarkt hinterher.


3 Aktien, die noch bis zum Jahresende steigen könnten

Daimler: Auf der Überholspur?

Im noch laufenden Börsenjahr 2012 fuhr die Aktie von Daimler der Entwicklung am Gesamtmarkt hinterher. Dies könnte sich in 2013 ändern. Der charttechnische Aufwärtstrend ist intakt. Die fundamentale Bewertung der Autoaktie scheint günstig.


Kleinwagen der Marke Smart, Premiumfahrzeuge der Marke Mercedes Benz, Trucks, Vans, Busse - Daimler konzentriert sich auf seine ureigenen Stärken. Zumal Daimler unlängst Anteilsscheine am Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS veräußerte. Die Marke Mercedes Benz erfreut sich nach wie vor einer hohen Beliebtheit, was aktuelle Absatzzahlen dick unterstreichen. Mercedes-Benz hat nach Angaben des Stuttgarter Unternehmens im vergangenen Monat mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in einem November. Der Rekord aus dem Vorjahr wurde mit 120.346 abgesetzten Einheiten um 5,7% übertroffen. Seit Januar lieferte Mercedes-Benz weltweit insgesamt 1.194.904 Pkw aus, was einem Plus von 5,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum und ebenfalls einem neuen Bestwert entspricht. Sehr positiv entwickelt sich die Marke mit dem Stern in Japan - dort stieg der Absatz von Januar bis November um 23,8%. Damit ist Mercedes-Benz in Japan im bisherigen Jahresverlauf die zulassungsstärkste Premiummarke unter den Importeuren.

Bewertung nahe Buchwert
Wie eingangs erwähnt, zählt Daimler im noch laufenden Börsenjahr eher zu den schwächeren Werten im DAX. Die Autoaktie konnte zwar seit Jahresbeginn um etwa 16 Prozent zulegen - der DAX kletterte im Jahresverlauf indes um 29 Prozent. Was nicht verwundert, denn die Kurse von zyklischen Aktien nehmen konjunkturelle Entwicklungen vorweg. Laut Herbstgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute könnte sich die Konjunktur im zweiten Halbjahr 2013 aber wieder aufhellen ? wovon womöglich auch ein klassischer Zykliker wie Daimler im Verlauf des kommenden Jahres profitieren könnte. Mit einem für 2013 geschätzten Gewinnvielfachen von 7,8 und einer Börsenbewertung nahe Buchwert scheint die Autoaktie günstig. In charttechnischer Hinsicht ist Daimler ebenfalls einen näheren Blick wert. Bei 35,50 Euro verläuft der mittelfristige Aufwärtstrend, welcher seit November des letzten Jahres Bestand hat. Bei 32,95 Euro konnte der Kurs zudem eine horizontale Unterstützung etablieren, welche durch die Tiefpunkte von Juni definiert wird. Aktuell ist die Daimler-Aktie nach den jüngsten Kurssprüngen überkauft - Rücksetzer bis auf etwa 37 Euro sollten abgewartet werden.

Daimler (Tageschart in Euro)

Ingmar Königshofen - Analyst Börse Daily


K+S: Die mit dem Schnee steigt

Überkapazitäten und eine Preisschwäche kennzeichneten den Kali-Markt in 2012. In 2013 bahnt sich in diesem Sektor indes eine Markterholung an. Das Geschäft mit Auftausalz könnte überraschen ? vorausgesetzt, es schneit in den nächsten Wochen.

K+S gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Standard- und Spezialdüngemitteln. Im Salzgeschäft ist K+S mit Standorten in Europa sowie Nord- und Südamerika der führende Hersteller der Welt. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres entfielen nach Auskunft des Unternehmens 60% des Umsatzes auf den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte, gefolgt von Salz (36%) sowie ergänzenden Geschäftsbereichen (4%). In Europa erzielte K+S einen Umsatzanteil von rund 40%, gefolgt von Nordamerika (25%), Südamerika (19%) und Asien (13%). Dass die Aktie von K+S immer dann verstärkt in den Fokus gerät, wenn der Winter hereinbricht, verwundert nicht. Denn das Geschäft mit Auftausalz ist zwar, wie eben geschildert, nicht das umsatzstärkste, aber durchaus von höherer Bedeutung für K+S. Für die Kasselaner kann der Winter darob nicht streng genug sein. Denn falls die Gemeinden im Dezember schon viel von ihrem Salzbestand verbrauchen würden, müssten sie ihre Bestände im Januar zu höheren Preisen auffüllen.

Tragfähiger Boden?
Zurück zum für K+S bedeutenderen Kali-Geschäft. Für das Jahr 2013 ist laut K+S in dieser Sparte von einer spürbaren Erhöhung des Weltkaliabsatzes auszugehen. Die Einschätzung beruht vor allem auf einer nach der Kaufzurückhaltung im Jahr 2012 deutlich steigenden Nachfrage in China und Indien. Vor diesem Hintergrund sollten die Kapazitäten laut K+S weltweit wieder gut ausgelastet sein. Dass die im DAX notierte Aktie vor dem Hintergrund eines eher schwachen Kali-Geschäfts in 2012 in den letzten Monaten seitwärts tendierte, überrascht nicht. Mit einem für 2013 geschätzten Gewinnvielfachen von 10,9 scheint das Dividendenpapier aber modert bewertet. Damit ist die Aktie um einiges günstiger als in Jahren, in denen sie noch im MDAX notierte und zu den Höhenfliegern am deutschen Aktienmarkt zählte. In charttechnischer Hinsicht könnte K+S einen tragfähigen Boden gefunden haben. So zeigt der Chart eine signifikante horizontale Unterstützung in der Region von 30 Euro, welche durch die Jahrestiefpunkte von 2009 und 2012 definiert wird. Der mittelfristige Aufwärtstrend, der seit Anfang Juni existiert, verläuft aktuell bei etwa 32 Euro.

K+S (Tageschart in Euro)

Stephan Feuerstein - Analyst Börse Daily


Apple: Comeback voraus?

Noch im Spätsommer thronte die Aktie von Apple auf einem Kursniveau von 700 US-Dollar. Doch dann ging es ziemlich steil bergab. Aktuell scheint sich die Aktie wieder zu fangen. Doch ist der Hype um die Apple-Aktie vorbei? Wir glauben an ein Comeback.

Noch hat Apple die Nase vorn im Markt für Tablet-Computer. Doch das iPad hat Konkurrenz bekommen - Geräte mit dem Betriebssystem Android von Google holen auf. Wie Medien berichteten, soll der Marktanteil von Apple laut Marktforschungsinstitut IDC in 2012 von 56,3 auf 53,8 Prozent sinken. Auch bei Smartphones verliert Apple Marktanteile. Fraglich zudem, ob künftige iPhone-Generationen die Konsumenten ebenso von den Sitzen reißen wie die Vorgängermodelle. Zweifelsohne werden im Tablet-Bereich und bei Smartphones die Produktzyklen immer kürzer und die Produktneuheiten weniger spektakulär. Doch bei allem Gegenwind, der Apple nun entgegenweht, darf nicht vergessen werden, dass die Kalifornier auch in Zukunft vor Innovationskraft strotzen könnten. So gibt es schon seit längerem Spekulationen, dass Apple mit einem eigenen Fernseher unsere Wohnzimmer erobern will. Laut "Wall Street Journal" soll Apple derzeit mehrere Entwürfe mit asiatischen Zulieferern testen. Apropos Asien: Insbesondere in dynamischen Wachstumsmärkten wie China kann von einer Marktsättigung nach Apple-Produkten noch überhaupt keine Rede sein.

Überraschung durch Weihnachtsquartal?
Unter der Annahme weiterhin stolzer Wachstumsraten scheint die Apple-Aktie mit einem für 2013 geschätzten Gewinnvielfachen von 11,1 preiswert. Dass Apple die hohen Erwartungen mit den letzten beiden Quartalsberichten nicht erfüllen konnte, belastete ebenfalls die Aktie in den vergangenen Monaten - keine Frage. Denkbar aber, dass die Erwartungen des Marktes weniger hoch sind, was das laufende Quartal anbelangt. Wenngleich dieses durch das Weihnachtsgeschäft mit dem iPhone 5 und dem iPad mini positiv überraschen könnte. Interessant aber auch ein Blick auf den Chart der Apple-Aktie. Dieser zeigt, dass sich der US-Titel nach dem scharfen Kurs-Rücksetzer der vergangenen Wochen nun fangen könnte. So gelang es dem IT-Titel, bei 517 US-Dollar eine horizontale Unterstützung zu bilden. Spätestens der langfristige Aufwärtstrend, welcher seit März 2009 existiert und gegenwärtig bei etwa 470 Dollar verläuft, sollte die Aktie vor einem weiteren Kurs-Rückschlag bewahren. Apple war zweifelsohne eine der Erfolgsaktien der letzten Jahre - und es gibt gute Gründe, an ein Comeback zu glauben.

Apple (Tageschart in US-Dollar)

Rene Wolfram - Analyst Börse Daily


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