DAX8.352-2,1%  Dow15.295-0,1%  Euro1,2918-0,1% 
ESt502.777-2,1%  Nas3.459-0,1%  Öl102,4-0,1% 
TDax961,0-1,5%  Nikkei14.8682,7%  Gold1.3940,2% 

22.02.2013 11:58

Senden
IPO ENDE APRIL

Eigner von Evonik wollen 'kleinen Börsengang'

Evonik zu myNews hinzufügen Was ist das?


Evonik wagt sich im vierten Anlauf mit unter zehn Prozent an Börse.

Der Essener Chemiekonzern Evonik soll nach übereinstimmenden Presseberichten Ende April an die Börse. Wie die "Rheinische Post" (RP), die Zeitungen der WAZ-Gruppe und das "Handelsblatt" am Donnerstag vorab berichteten, wollen die Eigentümer RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC bis dahin insgesamt zehn Prozent der Aktien verkaufen. Dann solle die Aktie an der Frankfurter Börse gelistet werden, berichtete die RP.

   Mit "hoher Wahrscheinlichkeit" werde man bis dahin den sogenannten Streubesitz von zehn Prozent der Aktien für den Handel erreicht haben, heißt es einem der WAZ vorliegenden Schreiben des Vorstands der RAG-Stiftung an das Kuratorium der Stiftung. Laut "Handelsblatt" bewirbt sich die Deutsche Bank als federführende Investmentbank für das sogenannte Listing. Die Stiftung war am Abend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

    Die Eigentümer hatten zuletzt im Sommer 2012 versucht, Evonik-Anteile an die Börse zu bringen, hatten den Börsengang wegen der schlechten Verfassung der Kapitalmärkte aber absagen müssen. Der genaue Umfang der Anteil, der damals an die Börse sollte, wurde offiziell nicht bekannt. Mehrfach war damals von einem Drittel der Anteile die Rede.

   Die RP berichtete unter Berufung auf Kuratoriums-Kreise, dass die Käufer nun bereit seien, für die Evonik-Aktien einen Preis zu zahlen, der die gute Börsen-Entwicklung der vergangenen Monate widerspiegele.

   Laut den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe geben die Gesellschafter RAG-Stiftung (74,99 Prozent) und der Finanzinvestor CVC (25,01 Prozent) jeweils 3,5 Prozent an institutionelle Investoren wie Investmentfonds, Banken oder Versicherungen ab. Für eine Aktiennotierung an der Börse wollen die Eigentümer weitere drei Prozent Privatanlegern über Banken anbieten, hieß es. Aus dem Vorstandsschreiben gehe hervor, dass seit der ersten Februarwoche bereits Anteile im Wert von 550 Millionen Euro verkauft worden seien. Damit sei schon etwa die Hälfte der geplanten sieben Prozent platziert.

    Dem Vernehmen nach liegt der Wert des gesamten Unternehmens nun jenseits von 14 Milliarden Euro, so die WAZ weiter. Dies sei deutlich mehr als im Frühsommer 2012, als das Unternehmen mit insgesamt rund 11,5 Milliarden Euro bewertet worden sei.

  Die RAG-Stiftung steuert den schrittweisen und für die Mitarbeiter sozialverträglichen Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlebergbau. Die Stiftung erwirtschaftet aus Evonik-Dividenden und einem geplanten Börsengang des Unternehmens Erträge für die sogenannten Ewigkeitslasten der Kohleförderung. Dabei geht es vor allem um das dauerhafte Abpumpen von Wasser aus den mehreren tausend Stollen unter dem Ruhr- und Saargebiet./tob/DP/he

ESSEN/DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Evonik AG Namen Akt.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
Keine Analysen gefunden.

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen