18.01.2013 17:45

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IWF: Athen braucht weitere Hilfen seiner europäischen Partner


   ATHEN (AFP)--Griechenland braucht nach Ansicht des Internationale Währungsfonds (IWF) zusätzliche Hilfen seiner europäischen Partner, um sein Schuldenproblem bis 2016 unter Kontrolle zu bekommen. Nach ersten Vorhersagen des IWF gebe es 2015/2016 eine Lücke von bis zu 9,5 Milliarden Euro, sagte der Leiter der IWF-Mission in Griechenland, Poul Thomsen, in einer Videokonferenz.

   Der IWF-Verwaltungsrat hatte am Mittwoch der Auszahlung einer weiteren Kredittranche von 3,2 Milliarden Euro zugestimmt. Die Summe war mehrere Monate lang eingefroren gewesen, weil der IWF an der Wirksamkeit der Maßnahmen der griechischen Regierung zum Abbau der enormen Staatsverschuldung zweifelte.

   Die Freigabe sei nun nur erfolgt, weil die europäischen Partner versichert hätten, das Geld zur Verfügung zu stellen, welches Griechenland künftig brauche, sagte Thomsen. Der IWF drängt die Europäische Union seit längerem, mehr zu tun, um die griechische Schuldenkrise zu lösen.

   DJG/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   January 18, 2013 11:18 ET (16:18 GMT)- - 11 18 AM EST 01-18-13

Kommentare zu diesem Artikel

reini54 schrieb:
18.01.2013 20:19:08

Sowohl bei unserer Regierung als auch beim IWF hat man es nur mit Lügnern zu tun. Und dafür kassieren die auch noch riesige Einkommen, für die der brave Bürger und Steuerzahler aufkommen muß. Alle in der Ägäis versenken!

Forelli schrieb:
18.01.2013 20:13:49

Hat die Troika, in der der IWF die dritte Partei stellte, nicht vor einem Monat, nach 6 Monaten Verzoegerung, Der Freigabe der 2. Tranche zugestimmt, da GR trotz einiger kritischer Bereiche auf dem richtigen Weg sei? Was hat sich soooo schnell geaendert, dass wieder ein neues Fass her muss?

Koboldo schrieb:
18.01.2013 19:24:51

Erstaunlich ist auch, dass die Medien komplett verschweigen, dass Italien auf eine riesige Rezession zusteuert, genauso wie Spanien und Frankreich...

Koboldo schrieb:
18.01.2013 19:23:22

Die Lücke beträgt mehr als 50 Mrd Euro bis 2016!!! Die Privatisierungserlöse sollten über 50 Mrd bringen bis 2015, tatsächlich werden es nur 9 Mrd bis 2016 sein. Von Lagarde bis Schäuble wird man nur noch an der Nase herumgeführt!

lamaro schrieb:
18.01.2013 18:41:24

ein faß ohne boden

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