21.01.2013 08:00
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IWF beschließt zweijährige Kreditlinie für Polen

   Von Ian Talley

   WASHINGTON--Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine zweijährige Kreditlinie für Polen mit einem Wert von 33,8 Milliarden US-Dollar beschloßen. Damit wird die vorsorgliche Kreditzusage verlängert, die seit 2009 existiert. Da der IWF die polnische Wirtschaft als relativ stark einschätzt, ist die Kreditlinie ohne die üblichen Reformbedingungen des Fonds versehen. Das Kreditversprechen wird aber als nötig erachtet, um die Investoren angesichts der starken Abhängigkeit Polens von der Eurozone zu beruhigen.

   Der stellvertretende IWF-Direktor David Lipton erklärte, die polnische Wirtschaft spüre bereits den Gegenwind, den die rezessive Entwicklung im Euroraum ausgelöst habe. Die erhöhten Risiken für die Zahlungsbilanz blieben eine beträchtliche Sorge für Polen und das schwierige Umfeld mache das Land anfälliger für externe Schocks.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/apo/kla

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   January 21, 2013 01:30 ET (06:30 GMT)

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