08.11.2012 19:33
Bewerten
(2)

IWF erhöht Druck auf Spanien - EZB-Anleihekäufe 'entscheidend'

DRUCKEN
    WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den Druck auf Spanien erhöht, die europäischen Partner um Hilfe zu ersuchen. Länder unter Finanzmarktstress sollten die Rettungsmechanismen in Anspruch nehmen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Papier, das der Währungsfonds für den G20-Gipfel am 4. und 5. November in Mexiko vorbereitet hatte.

 

    Spanien, das unter einer geplatzten Immobilienblase und einer tiefen Rezession leidet, ziert sich bislang, einen Hilfsantrag beim Krisenfonds ESM zu stellen. Ein solcher Schritt wäre Voraussetzung, damit die Europäische Zentralbank (EZB) beginnen kann, Anleihen zu kaufen. Dadurch könnte die Notenbank die Zinsen senken, die Spanien für neue Kredite zahlen muss. Der Einsatz der EZB sei "entscheidend", so der IWF.

 

    Dem Währungsfonds zufolge sind zumutbare Refinanzierungskosten wesentlich für den Erfolg der wirtschaftlichen Anpassungsprozesse und die Bemühungen, den Haushalt auszugleichen. Niedrigere Zinsen und leichtere Finanzierungskonditionen seien Schlüsselfaktoren um die Zahlungsbilanzen in der Euro-Peripherie zu reparieren und dort Wachstum zu ermöglichen, schreiben die Experten des Währungsfonds.

 

    Der IWF begleitet die Reformprogramme der Länder unter dem Euro-Rettungsschirm - bislang Irland, Portugal und Griechenland - und finanziert diese auch mit. Die EZB hat bereits mehrfach betont, dass sie den Währungsfonds auch bei einem möglichen Programm für Spanien mit dabei haben will./hbr/jha/

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Größter Tesla-Bulle traut Tesla-Aktie 500 Dollar zu -- Bitcoin erstmals über 8.000 Dollar -- ProSiebenSat.1-Chef geht vorzeitig -- VW, Alibaba, Air Berlin im Fokus

Griechenland übertrifft angeblich selbst gesteckte Haushaltsziele. SLM Solutions-Aktie auf neuem Rekordhoch. Nordex-Aktie tiefrot: Angst vor weiterem Geschäftsabschwung belastet. Nach Rauswurf von Apple: Diese Aktien hat George Soros aktuell im Portfolio.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das sind die bestbezahlten Schauspieler 2017
Wer verdiente am meisten?
Die wertvollsten Unternehmen nach Marktkapitalisierung 2017
Welches Unternehmen macht das Rennen?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Die besten Städte für Londoner Banker
Welche Stadt bietet die meisten Vorteile?
mehr Top Rankings

Umfrage

Sind Sie in Bitcoins investiert?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
Daimler AG710000
GAZPROM903276
BYD Co. Ltd.A0M4W9
CommerzbankCBK100
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
GeelyA0CACX
Apple Inc.865985
AIXTRON SEA0WMPJ
BP plc (British Petrol)850517
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
Allianz840400