DAX8.189-0,5%  Dow15.3180,9%  Euro1,3392-0,0% 
ESt502.688-0,5%  Nas3.4820,9%  Öl106,30,3% 
TDax955,3-0,4%  Nikkei13.2451,8%  Gold1.3690,0% 

21.09.2012 17:10

Senden
IWF SCHALTET AUF STUR

IWF will kein zusätzliches Geld an Athen zahlen


Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich nicht an zusätzlichen Kosten für die Griechenland-Rettung beteiligen.

"Jede zusätzliche Finanzierung wird ausschließlich aus Europa kommen", sagte der Vertreter Griechenlands beim IWF, Thanos Catsambas, in einem Interview mit der griechischen Zeitung "Kathimerini". Der IWF habe seine "Möglichkeiten erschöpft", sich an weiteren Krediten zu beteiligen, die über das im Frühjahr vereinbarte Hilfsprogramm von IWF und Eurozone in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro hinausgehen.

   Die Troika aus IWF, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) prüft in diesen Wochen, ob und welche Spar- und Reformauflagen die Regierung in Athen bisher erfüllt hat. Die griechische Regierung fordert dafür einen Aufschub von zwei Jahren. Die durch einen Aufschub entstehenden Kosten könnten entweder durch zusätzliche Kredithilfe oder durch einen Schuldenschnitt öffentlicher Geldgeber wie der EZB finanziert werden, sagte Catsambas.

   Einen öffentlichen Schuldenschnitt hält der IWF nach den Worten von Catsambas für die "ratsamste Lösung". Die Entscheidung müsse jedoch von den europäischen Partnern Griechenlands getroffen werden. Im Rahmen eines ersten Schuldenschnitts verzichteten private Gläubiger des Landes im Frühjahr auf Forderungen in Höhe von 107 Milliarden Euro. Öffentliche Schuldner wie die EZB waren von dem Verzicht ausgenommen.

   Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums wies Überlegungen eines Schuldenschnitts für die öffentlichen Gläubiger zurück. "Diese Frage stellt sich nicht", sagte ein Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Freitag in Berlin.

ATHEN (AFP) Dow Jones Newswires

Bildquellen: iStock

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
23.09.2012 10:27:43

eben gelesen das den Griechen mind. noch 20 Milliarden fehlen. Schmeist die endlich raus. Wer kann sich solche Lügen überhaupt leisten? Ohne die wird es billiger u. nicht teurer. Alles nur EU-Propaganda.

reini54 schrieb:
22.09.2012 20:54:19

Griechenland raus aus dem Euro. Das ist zwar teuer, weil unsere Politiker mal wieder nichts gemerkt haben. Es ist aber ein Ende mit Schrecken. Wenn wir die ständig weiter finanzieren wird es nur noch teurer.

b.p. schrieb:
21.09.2012 19:10:22

danke ihr Griechen

khaproperty schrieb:
21.09.2012 18:23:51

Natürlich stellt sich die Frage:
- Entweder haircut für EZB et alt. und damit den Gewährträger Deutschland etc.
- oder Dauerfinanzierung für GR über ESM und damit dieselben Gewährträger.
Egal, wir zahlen es über unseren Haushalt.
Bleibt nur die Rückabwicklung des Euro.

 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Welche Rendite pro Jahr erwarten Sie von einem für Sie attraktivem Anlagezertifikat?
bis 2%
2% bis 4%
4% bis 6%
6% bis 8%
mehr als 8%
 Abstimmen