IWF will kein zusätzliches Geld an Athen zahlen

Die Troika aus IWF, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) prüft in diesen Wochen, ob und welche Spar- und Reformauflagen die Regierung in Athen bisher erfüllt hat. Die griechische Regierung fordert dafür einen Aufschub von zwei Jahren. Die durch einen Aufschub entstehenden Kosten könnten entweder durch zusätzliche Kredithilfe oder durch einen Schuldenschnitt öffentlicher Geldgeber wie der EZB finanziert werden, sagte Catsambas.
Einen öffentlichen Schuldenschnitt hält der IWF nach den Worten von Catsambas für die "ratsamste Lösung". Die Entscheidung müsse jedoch von den europäischen Partnern Griechenlands getroffen werden. Im Rahmen eines ersten Schuldenschnitts verzichteten private Gläubiger des Landes im Frühjahr auf Forderungen in Höhe von 107 Milliarden Euro. Öffentliche Schuldner wie die EZB waren von dem Verzicht ausgenommen.
Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums wies Überlegungen eines Schuldenschnitts für die öffentlichen Gläubiger zurück. "Diese Frage stellt sich nicht", sagte ein Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Freitag in Berlin.
ATHEN (AFP) Dow Jones Newswires
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