Wie die lange erfolgsverwöhnte Gesellschaft aus Niestetal bei Kassel am Freitag überraschend mitteilte, ging der Umsatz 2011 laut vorläufigen Berechnungen von 1,9 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 1,7 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liege 2011 über 240 Millionen Euro. Trotz Einbußen schlug sich die Gesellschaft im Branchenvergleich damit vergleichsweise gut. Die globale Präsenz und ein breites Produktportfolio zahlten sich aus.
SMA Solar Technology habe den Weltmarktanteil mit rund 35 Prozent gehalten. Der vollständige Bericht soll am 29. März veröffentlicht werden.
Für 2012 zeigte sich SMA weiter vorsichtig. Es sei mit einem leichten Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Solarstromanlagen zu rechnen, hieß es. Doch könne auch ein leichter Rückgang nicht ausgeschlossen werden, bekräftigten die Hessen. Positive Entwicklungen sieht SMA 2012 für die USA, Japan und Indien. Eine verlässliche Prognose sei aufgrund zahlreicher Veränderungen in wichtigen Märkten und der aus der Euro- und Schuldenkrise resultierenden Verunsicherung derzeit jedoch nicht möglich. Konkrete Prognosen für das laufende Jahr lieferte die Gesellschaft deshalb nicht. Der Kurs sank nach den Neuigkeiten um rund sechs Prozent.
NIESTETAL (dpa-AFX)
Bildquellen: SMA