Ratingen (aktiencheck.de AG) - Die InVision Software AG musste in den ersten drei Quartalen nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen.
Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit ca. 9 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 10,7 Mio. Euro. Im Bereich Software und Abonnements beliefen sich die Erlöse auf ca. 6,7 Mio. Euro, nach 7,8 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2010. Im Bereich Dienstleistungen wurde ein Umsatz von ca. 2,3 Mio. Euro erzielt, nach 2,9 Mio. Euro ein Jahr zuvor.
Den Angaben zufolge wurde beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum ein Verlust von ca. 2,1 Mio. Euro verzeichnet, nachdem man im Vorjahreszeitraum hier ein Minus von 0,2 Mio. Euro verbucht hatte.
Wie der Anbieter von cloud-basiertem Workforce Management weiter ausführte, steht das Geschäft weiter im Zeichen der Umstellung des Geschäftsmodells von Lizenzen auf Cloud-Computing, wobei die positiven Effekte dieser strategischen Positionierung im Laufe des Jahres 2012 zu sehen sein werden. Statt einmaliger Umsätze für Beauftragungen erhält InVision im Rahmen des Cloud-Modells monatliche Zahlungen für die Nutzung der Lösung, wodurch eine wesentlich höhere Skalierbarkeit des Geschäftsmodells gegeben ist.
Laut InVision habe man in den vergangenen Monaten die vollständige Umstellung des Geschäftsmodells auf Cloud-Computing weiter vorangetrieben. Nach zuletzt Italien und Frankreich sei die Verfügbarkeit der Cloud-Produkte im dritten Quartal wie geplant auf die Niederlande ausgeweitet worden.
Die Aktie von InVision Software verliert derzeit 0,92 Prozent auf 11,70 Euro. (14.10.2011/ac/n/nw)