18.01.2013 15:14
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Indien kündigt Schadenersatzforderungen für 'Dreamliner'-Ausfall an

    NEU DELHI/SEATTLE (dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Boeing muss sich nach dem weltweiten Flugverbot für seinen Vorzeigejet 787 "Dreamliner" auch auf Schadenersatzforderungen aus Indien einstellen. Die staatliche Fluggesellschaft Air India werde mit entsprechenden Forderungen aber bis nach dem Abschluss der Sicherheitsüberprüfung der US-Behörden für den Flugzeugtyp warten, sagte der indische Luftfahrtminister Ajit Singh am Freitag in New Delhi. "Wir müssen erst das Ausmaß des Problems, die entstehenden Verzögerungen und die gesamten Auswirkungen einschätzen können."

 

    Am Donnerstag hatte bereits die polnische Fluggesellschaft LOT Schadenersatzforderungen angekündigt. Während die LOT bisher zwei "Dreamliner"-Jets in Empfang genommen hat, sind bei Air India bereits sechs Maschinen des Typs eingetroffen.

 

    Nach den behördlichen Flugverboten vom Donnerstag dürfen die insgesamt 50 ausgelieferten Maschinen des Typs nun vorerst nicht mehr abheben. Auslöser dafür war die jüngste Pannenserie und die Brandgefahr bei den Batterien des Fliegers. Eine Maschine der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hatte am Mittwoch wegen Rauchentwicklung an Bord notlanden müssen./stw/fn/she

 

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28.04.2016Boeing SellGoldman Sachs Group Inc.
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