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16.06.2010 08:33

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Insider: GK Software-Vorstand kauft sich mächtig ein

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Insider: GK Software-Vorstand kauft sich mächtig ein
Wenn Vorstände oder Großaktionäre Aktien ihrer Unternehmen kaufen oder verkaufen, kann das für Anleger ein Signal sein. Wie bei GK Software. Kurz vor der Hauptversammlung kauft sich der Vorstand mächtig ein.

15. Juni 2010: Ronald Scholz, Vorstand für das operative Geschäft bei GK Software, kaufte über die Börse Frankfurt 8000 eigene Aktien zum Kurs von 43 Euro. Die Order hat ein Gesamtvolumen von 344.000 Euro.
Zuletzt meldete das Software-Unternehmen, das Standard-Software für den Einzelhandel entwickelt und vertreibt, für 2009 das mit Abstand beste Geschäftsjahr ihrer Geschichte. Entsprechend sollen die Aktionäre belohnt werden. Am 17. Juni ist Hauptversammlung. Der Vorschlag für die Dividende beträgt einen Euro.

Finanzvorstand der Deutschen Telekom erwirbt größeres Aktienpaket

9. Juni 2010: Timotheus Höttges, seit März 2009 Finanzvorstand der Deutschen Telekom, orderte 15000 Telekom-Aktien über die Börse. 9,13 Euro zahlte er pro Stück. Höttges scheint ein Langfristanleger zu sein. Vor knapp einem Jahr legte er sich eine Erstposition über 17.000 zum Stückpreis von 8,34 Euro ins Depot. Seit den letzten drei Jahren verlor die Aktie ein Drittel ihres Wertes.

Klöckner-Vorstand auf Schnäppchenjagd

9. Juni 2010: Gisbert Rühl, der Vorstandsvorsitzende des Stahlhändlers Klöckner & Co. nutzt das niedrige Kursniveau der Klöckner-Aktie für weitere Zukäufe. Seit Mitte Mai hat Rühl sein Aktienpaket an Klöckner kontinuierlich ausgebaut: 6.424 Stück zu 17,39 Euro und 5.000 Stück zu 14,73 im Mai. Dazu kamen 5000 Anteilsscheine zu 14,70 Euro gekauft am 2. Juni und zuletzt 2500 Aktien für nur noch 13,80 Euro am 8. Juni. Ein Schäppchenpreis, denn im April notierte die Stahl-Aktien noch bei 23 Euro.

9. Juni 2010: Die dievini Hopp BioTech Holding hat Wilex-Aktien im Gegenwert von 4,14 Millionen Euro gekauft. Mit dem Erwerb am 2. Juni 2010 hat die Holding die Grenze von 30 Prozent überschritten. Deshalb wird dievini Hopp BioTech den Aktionären ein Pflichtangebot für den Erwerb sämtlicher Inhaberaktien unterbreiten. Hinter der Holding steht der SAP-Gründer Dietmar Hopp.
Das Münchener Biotech-Unternehmen Wilex hatte soeben die finalen Daten aus der klinischen Phase II-Studie für ein Krebsmedikament präsentiert. Die Firma verfügt über eine interessante Produktpipeline, hat aber relativ geringen Finanzierungsspielraum. Gut möglich, dass Hopp seine BioTech-Investments unter anderem auch Agennix bündelt.

25. Mai 2010: Einmal pro Woche stellt das Analyse-Haus GBC seine Insider-Aktie der Woche vor. Dieses Mal ist es die von Zooplus - allerdings als Verkaufsempfehlung. Denn nach den jüngsten Kursgewinnen machte Vorstand Andrea Skersies Kasse: Von Ende April bis Mitte Mai verkaufte er 2119 Zooplus-Aktien zu Kursen von 35 bis 38,50 Euro veräußerte. Skersies erhielt aus einer Aktienoption im Dezember 2009 16 000 Zooplus-Aktien zum Einstandskurs von 12,50 Euro pro Aktie.

Die Aktie legte eine erstaunliche Performance hin. Seit Sommer letzten Jahres stieg sie von 26 Euro auf über 40 Euro. Fundamental ist weiter alles in Ordnung, der Onlinevermarkter von Tiernahrung hat weiterhin gute Wachstumsaussichten.

Bildquellen: istockphoto

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