18. und 19. Oktober: Leifheit
Claus O. Zacharias, der Vorstand für die Bereiche Finanzen, Controlling, Personal, Geschäftsprozesse und Operations ging mit drei Transaktionen im Volumen von insgesamt über 206.000 Euro "ins Risiko" und kaufte 12.000 Leifheit-Aktien. Diese stehen im Vergleich zum Vorjahr mehr als 55 Prozent höher. Das Unternehmen zählt heute mit den bekannten Marken Leifheit, Soehnle und Dr. Oetker Backgeräte sowie den französischen Tochtergesellschaften Birambeau und Herby zu den führenden europäischen Anbietern von Haushaltsprodukten. Fazit: Offensichtlich scheint der Leifheit-Finanzchef von den weiteren Perspektiven überzeugt zu sein.
14. Oktober: Nucletron Electronic
In zwei Tranchen kaufte die Bernd Luft Familien- und Vermögensverwaltung insgesamt 2.310 Aktien im Volumen von rund 11.400 Euro. Damit kann man die Transaktion durchaus als relativ unauffällig eher vernachlässigen. Ähnlich lässt sich auch die Performance der Aktie beschreiben: Seit dem Jahreswechsel weist der Titel ein Minus von 2,1 Prozent und auf 12-Monats-Sicht einen Verlust von 8,1 Prozent auf.
14. Oktober: Quanmax
Bei dem österreichischen Micro-Cap Quanmax kaufte Hannes Niederhauser im Volumen von 12.000 Euro Aktien des österreichischen Computerhersteller und Notebook-Pioniers (Maxdata). Angesichts des relativ niedrigen Volumens sollte der Deal zwar nicht zu hoch bewertet werden, es zeugt aber durchaus von Mut, wenn ein Manager nach einer Kursverdopplung innerhalb von 12 Monaten weiterhin zukauft.
12. Oktober: H&R WASAG
An diesem Tag gab es gleich drei Insiderkäufe mit einem Gesamtvolumen von über 591.000 Euro. Hinter sämtlichen Transaktionen stand die H&R Beteiligung GmbH, die ihre Beteiligungsquote um 32.000 Aktien aufgestockt hat. Innerhalb von weniger als vier Wochen verteuerte sich die Aktie von 16,50 auf fast 20 Euro und notiert damit in unmittelbarer Nähe zum 52-Wochenhoch (21,14 Euro, 10.08.2010). Heiß diskutiert wird die Aktie übrigens auch in den Foren von finanzen.net. Hier können Sie sich davon überzeugen!
11. Oktober: ElringKlinger
Obwohl sich die Aktie des schwäbischen Autozulieferers ElringKlinger im Jahr 2010 bereits um über 40 Prozent verteuert hat, gibt es auf dem erhöhten Kursniveau weiterhin Insiderkäufe. Am Dienstag der vorigen Woche erwarb die Lechler GmbH für rund vier Mio. Euro mehr als 186.000 ElringKlinger-Aktien. Walter H. Lechler ist Mitglied des Aufsichtsrats des Unternehmens. Aufgrund seiner Kontrollfunktion dürfte er einen besonders tiefen Einblick in die Geschäftslage des Konzerns haben, so dass der signifikante Aktienerwerb für Privatanleger durchaus Signalcharakter haben könnte.
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