22.12.2012 13:30
Bewerten
 (0)

Institut: Rohstoffpreise ziehen wieder an

    BERLIN (dpa-AFX) - Die Rohstoffpreise werden nach einer Prognose des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im kommenden Jahr wieder steigen. "Ich gehe davon aus, dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 die Konjunktur wieder anzieht und damit die Rohstoffpreise steigen", sagte Michael Bräuninger, Forschungsdirektor am HWWI, den "VDI nachrichten".

 

    Bräuninger sagte, in China dürfte die Wachstumsrate 2013 wieder über 8 Prozent liegen, dann würden die Unternehmen erheblich mehr Rohstoffe nachfragen. "Und auch im zweiten wichtigen Schwellenland - Brasilien - scheint die Krise überstanden. Auch die wieder stärker wachsende Industrieproduktion der USA wirkt sich preissteigernd aus."

 

    Allerdings würden die steigenden Rohstoffpreise die Unternehmen kaum belasten, weil Bräuninger langfristig sogar von sinkenden Rohstoffpreisen ausgeht. Die Industrie bemühe sich zudem, ressourceneffizient zu arbeiten. Deutschland ist als Exportnation fast ohne eigene Rohstoffe besonders auf Importe angewiesen./yyzz/DP/zb

 

Heute im Fokus

DAX & Dow Jones gehen mit leichten Verlusten ins Wochenende -- Apple lädt zu Neuheiten-Präsentation am 9. September -- Fresenius, BMW, Wirecard im Fokus

Nikkei und Shanghai Composite weiter erholt - China pumpt weitere Milliarden in den Geldmarkt. 5 Dinge, die bei einem Börsengang der Postbank zählen. Interims-Regierung in Athen ernannt - Syriza verliert bei griechischen Wählern an Zustimmung. Bayer will Covestro 2015 an die Börse bringen. Draghi unterstützt Forderung für Finanzministerium in Europa.
Die niedrigsten Neuzulassungen

Wer brilliert in der Wirtschaftswelt?

Diese Firmen patentieren am meisten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Was verdient man bei Google?

Welcher Darsteller verdient am meisten?

Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?

Produkte von Google, die keiner kennt

Heute sind sie Milliardäre

mehr Top Rankings

Umfrage

Der deutsche Leitindex kann die Marke von 10.000 Punkten zum Wochenauftakt vorbörslich nicht mehr verteidigen. Wo sehen sie den DAX in einem Monat?