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05.06.2009 22:42

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Intel will trotz Wirtschaftskrise an Investitionen in neue Fabriken festhalten (EuramS)

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Finanzvorstand sieht für Oktober geplante Markteinführung von Windows 7 zurückhaltend

München. Der weltweit größte Halbleiterkonzern Intel will ungeachtet der weltweiten Wirtschaftskrise keine Abstriche bei Investitionen in neue Chipfabriken machen. "Wir werden den Ausbau der neuen Fertigungstechnologie unabhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung vorantreiben", sagte Finanzvorstand Stacy Smith gegenüber der Euro am Sonntag laut Vorabbericht(E-Tag: 6.6.2009). Insgesamt will Intel sieben Milliarden Dollar in Fabriken mit der neuesten Fertigungstechnologie investieren. Dabei werde man "auf keinen Fall" Kompromisse machen. Die 32-Nanometer-Technologie für kleinere Chipstrukturen sei die Voraussetzung für den Start von Intels Chips der nächsten Generation in neuen Märkten wie Handys oder Unterhaltungselektronik. "Der Erfolg dieser Produkte führt uns aus dem Abschwung", so Smith.

Mit Blick auf den gelanten Start von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 am 22. Oktober zeigte sich der Intel-Finanzchef zurückhaltend: "Ich hoffe, dass Windows 7 die Begeisterung weckt, die notwendig ist, um in den Firmen den Ersatz alter Rechner wieder in Gang zu bringen." Doch angesichts des wirtschaftlichen Umfelds werde Windows 7 alleine "sicher nicht die Wende zum Besseren" bringen können, sagte Smith der Wirtschaftszeitung.

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