Am 1. April 1976 gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne mit Apple Computer ein Unternehmen, dessen Markenzeichen, ein angebissener Apfel, heute weltweit bekannt ist und das seine Kundschaft immer wieder mit technischen Innovationen begeisterte. Dabei konzentriert sich das Angebot nicht mehr allein auf Produkte im Desktop- und Notebook-Bereich, wie den Macintosh, iMac, das Mac OS X Betriebssystem oder das extrem flache MacBook Air. Im Januar 2007 verkündete Apple offiziell den sich nach dem Verkaufserfolg des iPod und der iTunes-Software abzeichnenden Wechsel der Firmenpolitik hin zu mehr Unterhaltungselektronik. Zugleich firmierte das Unternehmen von Apple Computer Inc. in Apple Inc. um.
Mit dem iPhone, durch das eine weitere Vision von Firmengründer Steve Jobs Realität wurde, trat Apple in den Mobilfunkmarkt ein. Von der neuesten Version, dem iPhone 3GS, welches sich unter anderem durch verbesserte Geschwindigkeit und doppelte Speicherkapazität auszeichnet, wurden innerhalb der ersten drei Tage nach Markteinführung mehr als eine Million Exemplare verkauft. "Die Kunden stimmen ab – und das iPhone ist der Gewinner", sagte Steve Jobs, CEO von Apple, mit Blick auf den erfolgreichen Verkaufsstart.
Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 wies Apple den besten Umsatz und Gewinn in einem Nichtweihnachtsquartal der Firmengeschichte aus. So wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal von 7,51 Mrd. Dollar auf 8,16 Mrd. Dollar gesteigert, wobei der Nicht-US-Anteil am Umsatz 46 Prozent betrug. Auch der Nettogewinn legte von 1,05 Mrd. Dollar oder 1,16 Dollar pro Aktie auf 1,21 Mrd. Dollar bzw. 1,33 US-Dollar pro Aktie zu. Der Absatz des iPhones belief sich auf 3,79 Millionen, was einer Absatzsteigerung von 123 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Beim iPod belief sich der Absatz auf 11,0 Millionen und legte damit um drei Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2008 zu.
Ein Blick auf den Chart der Aktie zeigt, dass Apple im April 2003 eine längerfristige Aufwärtsbewegung begann, welche die Aktie auf ein Allzeithoch bei 202,96 Dollar Ende 2007 führte. Nachdem es der Aktie im Anschluss an eine Korrektur nicht gelang, in den Bereich des vorangegangenen Hochs vorzustoßen, kam es zu einer größeren Abwärtsbewegung, in deren Verlauf Apple erst bei 79,14 Dollar auf Unterstützung durch frühere Hoch- und Tiefpunkte traf. Nach einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung konnte die Aktie seit März 2009 wieder deutlich zulegen und notiert inzwischen wieder über der 200-Tage-Linie. Für spekulativ orientierte Trader, die von einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsentwicklung bei Apple ausgehen und an dieser partizipieren möchten, könnte der Wave XXL Call Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB5BU1) interessant sein. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 110,60 Dollar. Für Anleger, die meinen, dass die vorangegangene Aufwärtsentwicklung erst einmal beendet ist, könnte dagegen der Wave XXL Put Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB5FJ7) interessant sein.
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