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26.06.2009 09:12

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KOLUMNE

Investment-Strategie-Kolumne: Apple – Innovationen mit Biss

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Am 1. April 1976 gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne mit Apple Computer ein Unternehmen, dessen Markenzeichen, ein angebissener Apfel, heute weltweit bekannt ist und das seine Kundschaft immer wieder mit technischen Innovationen begeisterte. Dabei konzentriert sich das Angebot nicht mehr allein auf Produkte im Desktop- und Notebook-Bereich, wie den Macintosh, iMac, das Mac OS X Betriebssystem oder das extrem flache MacBook Air. Im Januar 2007 verkündete Apple offiziell den sich nach dem Verkaufserfolg des iPod und der iTunes-Software abzeichnenden Wechsel der Firmenpolitik hin zu mehr Unterhaltungselektronik. Zugleich firmierte das Unternehmen von Apple Computer Inc. in Apple Inc. um.

Mit dem iPhone, durch das eine weitere Vision von Firmengründer Steve Jobs Realität wurde, trat Apple in den Mobilfunkmarkt ein. Von der neuesten Version, dem iPhone 3GS, welches sich unter anderem durch verbesserte Geschwindigkeit und doppelte Speicherkapazität auszeichnet, wurden innerhalb der ersten drei Tage nach Markteinführung mehr als eine Million Exemplare verkauft. "Die Kunden stimmen ab – und das iPhone ist der Gewinner", sagte Steve Jobs, CEO von Apple, mit Blick auf den erfolgreichen Verkaufsstart.

Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 wies Apple den besten Umsatz und Gewinn in einem Nichtweihnachtsquartal der Firmengeschichte aus. So wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal von 7,51 Mrd. Dollar auf 8,16 Mrd. Dollar gesteigert, wobei der Nicht-US-Anteil am Umsatz 46 Prozent betrug. Auch der Nettogewinn legte von 1,05 Mrd. Dollar oder 1,16 Dollar pro Aktie auf 1,21 Mrd. Dollar bzw. 1,33 US-Dollar pro Aktie zu. Der Absatz des iPhones belief sich auf 3,79 Millionen, was einer Absatzsteigerung von 123 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Beim iPod belief sich der Absatz auf 11,0 Millionen und legte damit um drei Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2008 zu. Ein Blick auf den Chart der Aktie zeigt, dass Apple im April 2003 eine längerfristige Aufwärtsbewegung begann, welche die Aktie auf ein Allzeithoch bei 202,96 Dollar Ende 2007 führte. Nachdem es der Aktie im Anschluss an eine Korrektur nicht gelang, in den Bereich des vorangegangenen Hochs vorzustoßen, kam es zu einer größeren Abwärtsbewegung, in deren Verlauf Apple erst bei 79,14 Dollar auf Unterstützung durch frühere Hoch- und Tiefpunkte traf. Nach einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung konnte die Aktie seit März 2009 wieder deutlich zulegen und notiert inzwischen wieder über der 200-Tage-Linie. Für spekulativ orientierte Trader, die von einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsentwicklung bei Apple ausgehen und an dieser partizipieren möchten, könnte der Wave XXL Call Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB5BU1) interessant sein. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 110,60 Dollar. Für Anleger, die meinen, dass die vorangegangene Aufwärtsentwicklung erst einmal beendet ist, könnte dagegen der Wave XXL Put Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB5FJ7) interessant sein.

Wichtige Hinweise:

Einzelheiten zu der Ausgestaltung der erwähnten Wertpapiere, insbesondere zu den Bedingungen sowie Angaben zur Emittentin, sind dem jeweiligen Verkaufsprospekt zu entnehmen. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung der Wertpapiere bzw. Geschäfte. Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage des Verkaufsprospekts getroffen werden. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Obwohl die in diesem Dokument enthaltenen Angaben Quellen entnommen wurden, die als zuverlässig erachtet werden, kann für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit keine Gewähr übernommen werden. Alle Kurse sind freibleibend. Sie werden nur zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse/Preise. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. Der Vertrieb der Wertpapiere ist in verschiedenen Rechtsordnungen eingeschränkt. Dieses Dokument und die in ihm enthaltenen Informationen dürfen nur in solchen Staaten verbreitet oder veröffentlicht werden, in denen dies nach den jeweils anwendbaren Rechtsvorschriften zulässig ist. Der direkte oder indirekte Vertrieb dieses Dokuments in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Japan sowie seine Übermittlung an US-Personen sind untersagt. In den ausgewiesenen Erträgen sind Transaktionskosten, Provisionen oder Steuern nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Erträge auswirken. Bei der Zeichnung sowie beim Erwerb oder Verkauf der Wertpapiere im Sekundärmarkt können die üblichen Transaktionskosten anfallen. Der maßgebliche Prospekt für die genannten Wertpapiere kann unter www.x-markets.com heruntergeladen oder bei Deutsche Bank AG, CIB GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.



Unter X-markets vereint die Deutsche Bank AG den Handel von Strukturierten Produkten. Darunter fallen vorwiegend Hebel- und Anlageprodukte für institutionelle und private Kunden. Mit der Investment-Strategie der Woche stellt X-markets Ideen und Anregungen aus der Welt der Derivate vor.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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