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19.09.2008 10:08

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KOLUMNE

Investment-Strategie-Kolumne: Fresenius Medical Care – grundsolide Kursentwicklung

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Unbeeindruckt von den Verwerfungen am Kapitalmarkt zeigte sich zuletzt eine unter Marktteilnehmern vergleichsweise selten beobachtete Aktie, die des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care. Der Titel war bisher ist einer der stärksten Werte des laufenden Jahres im Dax und wies zugleich eine überaus niedrige Schwankungsbreite auf.

Als wenig schwankungsanfällig gilt auch das Geschäftsmodell von Fresenius. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben weltweit die Nummer Eins in der Dialysetechnik, die vor allem zur Behandlung von chronischem Nierenversagen eingesetzt wird. Das Geschäft mit der künstlichen Blutwäsche hat sich bisher als stabil erwiesen. "Wir haben im ersten Halbjahr 2008 sehr gute Ergebnisse in einem herausfordernden Umfeld erzielt. Alle Unternehmensbereiche und Regionen haben dazu beigetragen.", so Dr. Ben Lipps, Vorstandschef von Fresenius.

Aufgrund des kontinuierlichen Geschäftserfolgs konnten sich Aktionäre in den vergangenen Jahren über stetige Dividendensteigerungen freuen. Für die Zukunft strebt der Konzern eigenen Angaben zufolge ein jährliches Wachstum des Jahresüberschusses um solide 10 bis 15 Prozent an. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Zahl der Dialyse-Patienten weiter erhöhen wird. Das immer häufigere Auftreten von Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck sowie die insgesamt steigende Lebenserwartung führe zu mehr und mehr Nierenleiden, so ein Unternehmenssprecher. Die einzige Alternative zur Dialyse, eine Transplantation, kann aber mangels ausreichender Spendernieren nur einem kleinen Teil der Patienten helfen.

Der Kursverlauf der Fresenius Medical Care-Aktie war in der Vergangenheit von einer stabilen Aufwärtsbewegung geprägt. Seit dem Jahr 2004 konnte der Titel kontinuierlich von rund 18 auf nahezu 40 Euro zulegen. Während der jüngsten, erheblichen Verluste am Gesamtmarkt zeigte sich die Aktie grundsolide und notierte zuletzt nahe des bisherigen Allzeithochs.

Anleger, die vom Dialyse-Spezialisten weiterhin eine stabile Entwicklung ohne starken Kursrutsch erwarten, könnten sich für ein von der Deutschen Bank emittiertes Bonus-Zertifikat ohne Cap (WKN DB1SFH) auf die Fresenius-Aktie interessieren. Das Zertifikat bietet per Laufzeitende eine Seitwärtsrendite von derzeit 11,72 Prozent pro Jahr, sollte die Barriere bei 29 Euro zu keinem Zeitpunkt berührt oder unterschritten werden. Diese Kursschwelle ist mit einem Abstand von derzeit 23,42 Prozent deutlich von den aktuellen Notierungen entfernt. Zusätzlich können Anleger mit dem Zertifikat auch über den Bonusbetrag hinaus an der positiven Kursentwicklung partizipieren. Sollte die Barriere hingegen berührt oder unterschritten werden, partizipieren Anleger an der weiteren negativen oder positiven Wertentwicklung der Aktie ohne weiteren Kapitalschutz.

Bonus-Zertifikat auf Fresenius

WKN DB1SFH ISIN DE000DB1SFH7 Bonusbetrag 50,10 Euro Barriere 29,00 Euro Seitwärtsrendite p.a. 13,41%

Risikopuffer 22,00%

Laufzeit 18. Juni 2010 Bezugsverhältnis 1:1 Aktueller Kurs 40,49 Euro

Disclaimer

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