Unbeeindruckt von den Verwerfungen am Kapitalmarkt zeigte sich zuletzt eine unter Marktteilnehmern vergleichsweise selten beobachtete Aktie, die des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care. Der Titel war bisher ist einer der stärksten Werte des laufenden Jahres im
Dax und wies zugleich eine überaus niedrige Schwankungsbreite auf.
Als wenig schwankungsanfällig gilt auch das Geschäftsmodell von Fresenius. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben weltweit die Nummer Eins in der Dialysetechnik, die vor allem zur Behandlung von chronischem Nierenversagen eingesetzt wird. Das Geschäft mit der künstlichen Blutwäsche hat sich bisher als stabil erwiesen. "Wir haben im ersten Halbjahr 2008 sehr gute Ergebnisse in einem herausfordernden Umfeld erzielt. Alle Unternehmensbereiche und Regionen haben dazu beigetragen.", so Dr. Ben Lipps, Vorstandschef von Fresenius.
Aufgrund des kontinuierlichen Geschäftserfolgs konnten sich Aktionäre in den vergangenen Jahren über stetige Dividendensteigerungen freuen. Für die Zukunft strebt der Konzern eigenen Angaben zufolge ein jährliches Wachstum des Jahresüberschusses um solide 10 bis 15 Prozent an. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Zahl der Dialyse-Patienten weiter erhöhen wird. Das immer häufigere Auftreten von Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck sowie die insgesamt steigende Lebenserwartung führe zu mehr und mehr Nierenleiden, so ein Unternehmenssprecher. Die einzige Alternative zur Dialyse, eine Transplantation, kann aber mangels ausreichender Spendernieren nur einem kleinen Teil der Patienten helfen.
Der Kursverlauf der Fresenius Medical Care-Aktie war in der Vergangenheit von einer stabilen Aufwärtsbewegung geprägt. Seit dem Jahr 2004 konnte der Titel kontinuierlich von rund 18 auf nahezu 40 Euro zulegen. Während der jüngsten, erheblichen Verluste am Gesamtmarkt zeigte sich die Aktie grundsolide und notierte zuletzt nahe des bisherigen Allzeithochs.
Anleger, die vom Dialyse-Spezialisten weiterhin eine stabile Entwicklung ohne starken Kursrutsch erwarten, könnten sich für ein von der Deutschen Bank emittiertes Bonus-Zertifikat ohne Cap (WKN DB1SFH) auf die Fresenius-Aktie interessieren. Das Zertifikat bietet per Laufzeitende eine Seitwärtsrendite von derzeit 11,72 Prozent pro Jahr, sollte die Barriere bei 29 Euro zu keinem Zeitpunkt berührt oder unterschritten werden. Diese Kursschwelle ist mit einem Abstand von derzeit 23,42 Prozent deutlich von den aktuellen Notierungen entfernt. Zusätzlich können Anleger mit dem Zertifikat auch über den Bonusbetrag hinaus an der positiven Kursentwicklung partizipieren. Sollte die Barriere hingegen berührt oder unterschritten werden, partizipieren Anleger an der weiteren negativen oder positiven Wertentwicklung der Aktie ohne weiteren Kapitalschutz.
Bonus-Zertifikat auf Fresenius
WKN DB1SFH
ISIN DE000DB1SFH7
Bonusbetrag 50,10 Euro
Barriere 29,00 Euro
Seitwärtsrendite p.a.
13,41%
Risikopuffer 22,00%
Laufzeit 18. Juni 2010
Bezugsverhältnis 1:1
Aktueller Kurs 40,49 Euro
Disclaimer
Einzelheiten zu der Ausgestaltung der erwähnten Wertpapiere bzw. Geschäfte sind dem jeweiligen Verkaufsprospekt zu entnehmen. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung der Wertpapiere bzw. Geschäfte. Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage des Verkaufsprospekts getroffen werden. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Obwohl die in diesem Dokument enthaltenen Angaben Quellen entnommen wurden, die als zuverlässig erachtet werden, kann für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit keine Gewähr übernommen werden. Alle Kurse sind freibleibend. Sie werden nur zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse/Preise. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. Der Vertrieb der Wertpapiere ist in verschiedenen Rechtsordnungen eingeschränkt. Dieses Dokument und die in ihm enthaltenen Informationen dürfen nur in solchen Staaten verbreitet oder veröffentlicht werden, in denen dies nach den jeweils anwendbaren Rechtsvorschriften zulässig ist. Der direkte oder indirekte Vertrieb dieses Dokuments in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada oder Japan, sowie seine Übermittlung an US-Personen, sind untersagt.
Unter X-markets vereint die Deutsche Bank AG den Handel von Strukturierten Produkten. Darunter fallen vorwiegend Hebel- und Anlageprodukte für institutionelle und private Kunden. Mit der Investment-Strategie der Woche stellt X-markets Ideen und Anregungen aus der Welt der Derivate vor.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.