Dank der in 1970er-Jahren mit klassischer Businessmode für Herren gegründeten Kernmarke BOSS ist der Modekonzern HUGO BOSS nach eigenen Angaben seit Jahren einer der Weltmarktführer im Segment des gehobenen Bekleidungsmarktes. Mit BOSS und HUGO deckt der Konzern alle wichtigen Modebereiche für Damen und Herren ab. Zusätzlich ergänzen Produktlinien wie Schuhe und Accessoires, Düfte, Brillen und Uhren die einzelnen Kollektionen. Auf dieser breit angelegten und strukturierten Basis kann HUGO BOSS praktisch jeder Zielgruppe zu jedem Anlass das passende Outfit anbieten.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise haben jedoch auch vor der Modebranche nicht Halt gemacht. Zugleich sieht HUGO BOSS nach Unternehmensangaben in diesem herausfordernden Marktumfeld gute Chancen, im Premium-Segment weitere Marktanteile zu gewinnen. Dennoch ging der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 um fünf Prozent von 509,5 Mio. Euro auf 483,7 Mio. Euro zurück. Auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (EBITDA vor Sondereffekten) war im ersten Quartal 2009 mit 112,1 Mio. Euro nach 119,3 Mio. Euro im ersten Quartal 2008 leicht rückläufig. Doch dank der schnellen Anpassung an die veränderten Marktbedingungen konnte die Ergebnismarge (EBITDA vor Sondereffekten/Umsatzerlöse) gehalten werden.
Mit gezielten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Produktivitätsverbesserung reagiert der Konzern auf die Auswirkungen der konjunkturellen Entwicklung auf die Luxusgüterbranche. Dazu zählt neben der Reduktion der Komplexität in den Kollektionen und der Optimierung der Produktions- und Beschaffungsstrukturen auch die Stärkung des Kostenbewusstseins im Unternehmen. Die erfolgreiche Umsetzung der ergriffenen Maßnahmen soll sich nach eigenen Angaben des Unternehmens bereits im Geschäftsjahr 2009 positiv auf die Kostenstruktur und das Geschäftsergebnis auswirken. HUGO BOSS rechnet 2009 zwar mit einem Umsatz unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2008, jedoch mit einem Anstieg der bereinigten operativen Ergebnismarge. Für das Jahr 2010 geht der Vorstand wieder von einer Fortsetzung des profitablen Wachstums und einer positiven Geschäftsentwicklung aus.
Aus charttechnischer Sicht befand sich HUGO BOSS seit dem Tief bei 8,20 Euro im September 2002 in einer langfristigen Aufwärtsbewegung. Diese führte bis Mai 2007 auf ein Hoch bei 49,40. Mit dem Rückfall unter das vorangegangene Tief und die 200-Tage-Linie setzte eine Abwärtsbewegung ein, welche die Aktie bis Februar 2009 auf 8,50 Euro und damit nahezu auf das Ausgangsniveau der längerfristigen Aufwärtsbewegung fallen ließ. Seitdem konnte die Aktie wieder an Wert gewinnen und schaffte Ende April den Sprung zurück über die 200-Tage-Linie. Für spekulativ orientierte Trader, die von einer neuen Aufwärtsentwicklung bei HUGO BOSS ausgehen und an dieser partizipieren möchten, könnte der Wave XXL Call Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB5CL3) interessant sein. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 13,25 Euro.
WAVE XXL-Call HUGO BOSS
WKN DB5CL3
ISIN DE000DB5CL39
Basispreis 12,03 Euro
Stop-Loss 13,25 Euro
Laufzeit Open End
Bezugsverhältnis 1:10
Aktueller Kurs 0,64 Euro
Wichtige Hinweise:
Einzelheiten zu der Ausgestaltung der erwähnten Wertpapiere, insbesondere zu den Bedingungen sowie Angaben zur Emittentin, sind dem jeweiligen Verkaufsprospekt zu entnehmen. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung der Wertpapiere bzw. Geschäfte. Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage des Verkaufsprospekts getroffen werden. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Obwohl die in diesem Dokument enthaltenen Angaben Quellen entnommen wurden, die als zuverlässig erachtet werden, kann für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit keine Gewähr übernommen werden. Alle Kurse sind freibleibend. Sie werden nur zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse/Preise. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. Der Vertrieb der Wertpapiere ist in verschiedenen Rechtsordnungen eingeschränkt. Dieses Dokument und die in ihm enthaltenen Informationen dürfen nur in solchen Staaten verbreitet oder veröffentlicht werden, in denen dies nach den jeweils anwendbaren Rechtsvorschriften zulässig ist. Der direkte oder indirekte Vertrieb dieses Dokuments in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Japan sowie seine Übermittlung an US-Personen ist untersagt. In den ausgewiesenen Erträgen sind Transaktionskosten, Provisionen oder Steuern nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Erträge auswirken. Bei der Zeichnung sowie beim Erwerb oder Verkauf der Wertpapiere im Sekundärmarkt können die üblichen Transaktionskosten anfallen. Der maßgebliche Prospekt für die genannten Wertpapiere kann unter www.x-markets.com heruntergeladen oder bei Deutsche Bank AG, CIB GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Unter X-markets vereint die Deutsche Bank AG den Handel von Strukturierten Produkten. Darunter fallen vorwiegend Hebel- und Anlageprodukte für institutionelle und private Kunden. Mit der Investment-Strategie der Woche stellt X-markets Ideen und Anregungen aus der Welt der Derivate vor.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.