28.06.2013 14:16
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Kion mit verhaltenem Börsendebüt

Investoren abgeschreckt
Der Gabelstaplerhersteller Kion hat am Freitag ein verhaltenes Börsendebüt erlebt. Der erste Kurs auf Xetra hatte mit 24,19 Euro noch knapp über dem Ausgabepreis von 24,00 Euro gelegen.
Zuletzt notierte die Aktie aber mit 23,86 Euro um 5,83 Prozent unter dem Ausgabepreis. Der CDAX, der alle an der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard und Prime Standard notierten Aktien enthält, sank zeitgleich um 0,11 Prozent.

    Wie ein Händler erklärte, könnte der am unteren Ende der Preisspanne festgelegte Ausgabepreis Investoren abgeschreckt haben, da dies nicht für eine rege Nachfrage spreche. Insgesamt sei der Börsenstart alles andere als fulminant.

KRITIK AN BEWERTUNG

    Im Bernecker-Börsenbrief "AB-Daily hieß es, das IPO sei wie erwartet schleppend verlaufen. "Börsengänge dieser Art sind keine echten Börsengänge, sondern Kasse machen der Investoren zu unakzeptablen Preisen", monierten die Autoren und verwiesen auf Evonik als jüngstes Negativ-Beispiel. Auch bei dem Spezialchemiekonzern sei der Ausgabepreis von 32,20 Euro zu hoch gewesen und die Aktie anschließend um fast 20 Prozent gefallen. Inzwischen bilde sich eine wohl tragbare Basis bei 26 bis 27 Euro, womit man leben könne - zuletzt standen Evonik bei 27,465 Euro.

    "Kion und Deutsche Annington sind gleichfalls zu teuer", so die Bernecker-Experten weiter. Sie prognostizierten der Kion-Aktie einen Kursrückgang von 15 Prozent. Von Analysten gab es zuletzt ebenfalls kritische Stimmen. Sie hielten die Papiere verglichen mit denen von Jungheinrich für hoch bewertet.

    Das Bochumer Immobilienunternehmen Deutsche Annington will am 3. Juli den Sprung auf das Börsenparkett wagen - noch bis zum 2. Juli können Interessenten die Aktie für 18 bis 21 Euro zeichnen./gl/ag

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Kion Group
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