03.03.2013 18:07
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Irland und Portugal können auf Tilgungsaufschub hoffen - Zeitung

Handelsblatt Exklusiv mailto:hb.desk-zentral@vhb.de Tel.:0211-887-1250 Irland und Portugal können damit rechnen, für die Rückzahlung ihrer milliardenschweren Hilfskredite mehr Zeit zu bekommen. Nach Informationen des Handelsblatts (Montagausgabe) wollen die Euro-Finanzminister am Montag in Brüssel über einen Aufschub bei der Tilgung beraten. Gegenstand der Diskussion sei "eine mögliche Verlängerung der Rückzahlungsfristen für einzelne EFSM- und EFSF-Darlehen, um Finanzierungsspitzen in den Folgejahren nach Programmende zu glätten", heißt es in einem Papier des Bundesfinanzministeriums, das dem Handelsblatt vorliegt.

   Die Bundesregierung sei zu kleineren Zugeständnissen bereit. Es dürfe aber keine wesentlichen Änderungen der Rettungsprogramme geben, sei in Regierungskreisen betont worden, so die Zeitung. Dem müsste nämlich der Bundestag zustimmen. Eine Abstimmung im Plenum wolle Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wahljahr nicht.

   Eine Entscheidung soll am Montag aber noch nicht fallen, heißt es weiter. Bei dem Treffen der Finanzminister solle über verschiedene Modelle einer Laufzeitverlängerung diskutiert werden. Basis seien Vorschläge der EU-Kommission und des dauerhaften Rettungsfonds ESM. Diese hielten eine Verschiebung der Rückzahlungen innerhalb des Tilgungsplans für denkbar, um die Belastungsspitzen zu glätten. Eine weitere Option sei, die Rückzahlungen um zweieinhalb, fünf oder mehr Jahre zu verschieben, berichteten Kenner der Vorschläge.

   Kontakt zum Autor: Steffen.Gosenheimer@dowjones.com

   DJG/gos

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   March 03, 2013 11:36 ET (16:36 GMT)

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