Die US-Bank
JPMorgan erzielte im vierten Quartal 2011 trotz deutlich geringerer Rückstellungen für Kreditausfälle, was u.a. mit Sonderbelastungen in den Bereichen Investment Bank und Corporate zusammenhängt, ein Nettoergebnis von 3,73 Mrd. Dollar oder 90 Cent pro Aktie, was einem Minus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, als 4,83 Mrd. Dollar bzw. 1,12 Dollar pro
Aktie erreicht wurden, entspricht. Für das Gesamtjahr meldete JPMorgan dennoch einen Rekordgewinn von 19 Mrd. Dollar. Der Umsatz verringerte sich im Schlussquartal um 18 Prozent auf 21,47 Mrd. Dollar bzw. um 17 Prozent auf 22,2 Mrd. Dollar (Managed Basis).
Analysten hatten von dem Unternehmen deutliche Einbußen bei Umsatz und Gewinn erwartet. So prognostizierten die Analysten für das Schlussquartal 2011 im Schnitt einen Umsatz in Höhe von 23,05 Mrd. US-Dollar, was gegenüber dem Vorjahreswert von 26,72 Mrd. US-Dollar einem Minus von 13,7 Prozent entspräche. Der Gewinn je Aktie soll von 1,12 US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 91 Cents je Aktie zurückgehen.
Im dritten Quartal 2011 hatte der Umsatz mit 24,37 Mrd. US-Dollar in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals von 24,34 Mrd. US-Dollar gelegen. Der Nettogewinn lag bei 4,26 Mrd. US-Dollar bzw. 1,02 US-Dollar je Aktie, nach einem Nettogewinn von 4,42 Mrd. US-Dollar bzw. 1,01 US-Dollar je Aktie im dritten Quartal 2010. Analysten hatten zuvor einen Umsatz von 23,53 Mrd. US-Dollar sowie einen Gewinn von 93 Cents je Aktie erwartet.
(12.01.2012/ac/n/a)New York, NY (aktiencheck.de AG)