Die Kosten der neuen Landebahn haben beim Frankfurter Flughafenbetreiber
Fraport im zweiten Quartal am Gewinn gezehrt. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 69 Millionen Euro und damit 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das im
MDAX notierte Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Zinsen und Abschreibungen für den Flughafenausbau ließen den Überschuss sinken. Damit schnitt Fraport auch schwächer ab als von Analysten erwartet. Der Umsatz blieb mit 616 Millionen Euro hingegen fast stabil, nachdem ein Jahr zuvor der Verkauf von Grundstücken auf dem Mönchhof-Logistikgelände für einen Sondererlös gesorgt hatte. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging auch wegen des schwächeren Frachtgeschäfts nun um ein Prozent auf 227 Millionen Euro zurück.
Der Umsatz soll 2012 wie geplant um mehr als fünf Prozent auf über 2,5 Milliarden Euro steigen. Beim EBITDA hat das Management weiter ein Plus von mindestens fünf Prozent auf 842 Millionen Euro im Auge. Der konsolidierte Konzerngewinn soll erneut etwa den Vorjahreswert von 251 Millionen Euro erreichen.
FRANKFURT (dpa-AFX) - /stw/fbr