19.12.2012 07:59
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Japan: Exporte weiter rückläufig - Handelsdefizit steigt

    TOKIO (dpa-AFX) - Die japanische Exportwirtschaft leidet nach wie vor unter den Folgen der Euro-Schuldenkrise und dem Inselstreit mit China. Im November waren die Ausfuhren der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft abermals rückläufig. Nach Regierungszahlen vom Mittwoch sanken sie im Jahresvergleich um 4,1 Prozent. Die Exporte fallen seit mittlerweile einem halben Jahr. Die Einfuhren Japans stiegen unterdessen leicht um 0,8 Prozent.

 

    Die Handelsbilanz, in der Exporte und Importe zusammengefasst sind, weitetet ihr Defizit aus. Der Fehlbetrag stieg von Oktober auf November um rund 402 Milliarden auf 953,4 Milliarden Yen (8,5 Milliarden Euro).

 

    Handelsdefizite sind für Japan aufgrund seiner starken Exportorientierung ein ungewöhnliches Phänomen. Vor der Euro-Schuldenkrise und der entsprechend schwachen Nachfrage aus vielen Krisenländern war die Handelsbilanz nur sehr selten defizitär. Verschärft wird die Lage durch den Boykott zahlreicher japanischer Waren durch chinesische Abnehmer. Grund ist der Streit um eine Inselgruppe im Pazifik./bgf/fbr

 

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