Japan: Exporte weiter rückläufig - Handelsdefizit steigt
Die Handelsbilanz, in der Exporte und Importe zusammengefasst sind, weitetet ihr Defizit aus. Der Fehlbetrag stieg von Oktober auf November um rund 402 Milliarden auf 953,4 Milliarden Yen (8,5 Milliarden Euro).
Handelsdefizite sind für Japan aufgrund seiner starken Exportorientierung ein ungewöhnliches Phänomen. Vor der Euro-Schuldenkrise und der entsprechend schwachen Nachfrage aus vielen Krisenländern war die Handelsbilanz nur sehr selten defizitär. Verschärft wird die Lage durch den Boykott zahlreicher japanischer Waren durch chinesische Abnehmer. Grund ist der Streit um eine Inselgruppe im Pazifik./bgf/fbr







