EMFIS.COM - Tokio 15.01.2008 (www.emfis.com)
Aufgrund der enormen Stärke des
Yen gegenüber dem amerikanischen
Dollar gaben heute besonders die japanischen Exportwerte ab. Der
Nikkei schloss zum ersten Mal seit November 2005 unter der psychologisch wichtigen Marke von 14.000 Punkten. Der Abfall des Index' kam unerwartet, da man zunächst dem Rebound der Wallstreet folgte, der unter anderem durch die positiven Zukunftsaussichten IBMs bedingt war. Vor Beginn der Veröffentlichung der Citibank-Zahlen hielt man sich im Handel allerdings zurück, bis der Markt schließlich kippte und in den negativen Bereich zurück fiel. Marktkenner meinen allerdings, dass die Zahlen Intels dem Markt ein gewisses Maß an Stabilität verleihen könnten, sollten diese gut ausfallen.
Der Nikkei 225 beendete den Handel 1 % tiefer und schloss bei 13.972 Punkten. Der breitere Topix verlor ebenfalls. Er gab 2 %, auf 1.350 Punkte ab.
Takeda Pharma gewannen, entgegen dem Markttrend, 0,8 %. Sumitomo Heavy Industries gaben 2,1 % ab. Softbank mussten, trotz positiver Kundenstammentwicklung, beinahe 3 % abgeben. Auch Rivale NTT Docomo gab ab. Die
Aktien des Unternehmens schlossen 1,1 % tiefer. Autoriese Toyota verlor 1,8 %. Yamaha Motor schlossen 3,1 % schwächer. Die Scheine von Suzukui Motor fielen um 4 % ab. Elektronikkonzern Pioneer musste über 4 % abgeben. Nintendo gab 1,7 % ab. Eine Konica rutschte um 4 % nach unten.