21.12.2012 10:08

Senden
JAPAN

Tipp des Tages: Put auf Nikkei-225-Index



Tipp des Tages: Put auf Nikkei-225-Index
Da politische Börsen bekanntlich kurze Beine haben, kann man japanischen Blue Chips aktuell eine vorweihnachtliche Konditionsschwäche attestieren. Mit einem Put können Anleger auf eine Fortsetzung dieser technischen Korrektur setzen.

von Jörg Bernhard

Beim Nikkei-225-Index währte die Freude über das Vordringen in den fünfstelligen Bereich nur kurz. Vor dem Wochenende rutschte das Marktbarometer für japanische Blue Chips wieder unter 10.000 Zähler. Damit scheint sich - mit dem Rutsch unter die 70-Prozent-Marke - das Verkaufssignal beim Timingindikator Relative Stärke-Index als "richtig" zu erweisen. Das Rückschlagpotenzial fällt angesichtes der vorherigen Kursrally relativ hoch aus. So verläuft die nächste Unterstützungszone im Bereich von 9.500 Punkten. Hält sie nicht, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 9.000 Zähler. Ein heftiger Kampf zwischen Bullen und Bären dürfte im Bereich der bei 9.100 Punkte verlaufenden 200-Tage-Linie ausbrechen.
Doch aufgepasst: An Weihnachten und Anfang Januar stehen wichtige Konjunkturdaten und neue Statements der japanischen Notenbank auf der Agenda. Sollten diese positiv ausfallen und von den Börsianern "bejubelt" werden, droht ein neues 52-Wochenhoch. Das bisherige datiert vom 27. März 2012 und liegt bei 10.255 Punkte. Zur Begrenzung potenzieller Kursverluste bietet sich daher ein Stopp-Loss bei 10.300 Zählern an.

Stopp-Loss bei 10.300 Punkte setzen

Mit dem von der DZ Bank emittierten Endlos Turbo Optionsschein auf den Nikkei-225-Index (WKN: DZ1UE0) kann man bei einer unbegrenzten Laufzeit derzeit eine Hebelchance von 4,4 erzielten. Sowohl der Basispreis als auch der Knock-Out-Level ist aktuell bei 12.402,09 Punkte angesiedelt. Von dieser Marke ist der Index derzeit fast 24 Prozent entfernt.

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Bildquellen: WH CHOW / Shutterstock.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen