NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-amerikanische Lufthansa-Beteiligung <LHA.ETR> JetBlue <JBLU.NAS> <JAW.FSE> ist zu Jahresbeginn in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unternehmenschef Dave Barger machte dafür am Donnerstag in New York auch eine kluge Einkaufspolitik beim Sprit verantwortlich. "Wir haben schon 2008 einen Teil der Kosten für 2009 vorgestreckt." Unter dem Strich stand im ersten Quartal statt eines Verlusts von 10 Millionen Euro im vergangenen Jahr ein Gewinn von 12 Millionen Dollar. In den folgenden Quartalen soll die operative Profitabilität nun immer weiter steigen.
Die Anleger begrüßten das vorgelegte Ergebnis und die Aussichten: Der Kurs stieg zu Handelsbeginn um knapp vier Prozent. Davon profitiert auch die Lufthansa. Sie ist zu knapp einem Fünftel an JetBlue beteiligt. Die Billig-Fluggesellschaft genießt unter Passagieren einen sehr guten Ruf. Der Service gilt als vorbildlich und an jedem Sitzplatz findet sich ein eigener Fernseher.
Die Wirtschaftsflaute, die auch noch am Jahresende 2008 für rote Zahlen gesorgt hatte, blieb aber auch bei JetBlue nicht folgenlos. Der Umsatz fiel um knapp 3 Prozent auf 793 Millionen Euro. JetBlue hat jedoch die Kapazitäten heruntergefahren und damit die Kosten gesenkt. Im laufenden zweiten Quartal will das Unternehmen weitere Kapazitäten vom Markt nehmen./das/nl/he